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Naturparks in Deutschland
Naturparks sind Gebiete und Regionen, die durch besondere Eigenarten geprägt sind. Die Schönheit der unverfälschten Natur, anderseits ist es die Kulturlandschaft, die diese Landschaft auszeichnet. Naturparks sollen den Menschen zur Erholung dienen, deshalb spielen sie eine große Rolle im Tourismus. In Deutschland gibt es etwa 105 registrierte Naturparks (Stand 2025).
Der Unterschied zwischen Naturparks und Nationalparks liegt darin, dass ein Naturpark das Ziel der dauerhaften und umweltgerechten Landnutzung verfolgt. Nationalparks sollen den ungestörten Ablauf der natürlichen Vorgänge und der ihnen innewohnenden Dynamik gewährleisten. Nationalparks dienen der naturwissenschaftlichen Beobachtung und einem Naturerlebnis für die Menschen.


Im Herzen Baden-Württembergs: Der Naturpark Stromberg-Heuchelberg – Wein, Wald und Wildnis

Ein Paradies der Ruhe zwischen vier Großräumen
Zwischen Stuttgart, Heilbronn, Karlsruhe und Pforzheim liegt der Naturpark Stromberg‑Heuchelberg – ein Landschaftsmosaik aus sanften Hügeln, Weinbergen, Streuobstwiesen und tiefen Wäldern. Wer hier unterwegs ist, versteht sofort, warum der Park gern als „Insel der Stille“ bezeichnet wird. Das Motto „Wein. Wald. Wohlfühlen.“ fasst die Region treffend zusammen: mediterrane Anmutung, üppige Natur und das Zabergäu, eine der größten Rotweinlandschaften Deutschlands. Besonders im Herbst verwandelt sich der Naturpark in ein „deutsches Indian‑Summer‑Panorama“, das Fotografen und Wanderer gleichermaßen glücklich macht.
Top‑Erlebnisse & Aktivitäten im Naturpark Stromberg‑Heuchelberg
Naturparkzentrum Zaberfeld – Wildkatzen, Wissen & Weitblick
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Ausstellung & Wildkatzen‑Welt — Interaktive Stationen erklären die Rückkehr der scheuen Wildkatze. Kinder dürfen sich in der Wildkatzen‑Spielanlage austoben, Erwachsene freuen sich über fundierte Infos ohne pädagogischen Zeigefinger.
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Wild Kräuter Welt — Über 100 heimische Kräuter, Schmetterlingswiesen und ein liebevoll angelegter Hirschkäferpfad machen das Gelände zu einem kleinen botanischen Abenteuer.
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Storchenbeobachtung — Das Storchennest direkt am Zentrum bietet Naturkino in Echtzeit. Popcorn optional.


Wandern auf Premiumwegen – Qualität unter den Füßen
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Wander3Klänge — Drei Rundtouren rund um den Ehmetsklinge‑See, ideal für alle, die zwischen „kurz“, „mittel“ und „ich hab’s mir vorgenommen“ wählen möchten.
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Weißer Steinbruch (Route Pfaffenhofen): Fossilien suchen, Aussicht genießen, kurz überlegen, ob man Paläontologe werden sollte.
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Burg Ravensburg (Start: Sulzfeld): Sonnenuntergänge über Weinbergen, kombiniert mit regionaler Küche im Burgrestaurant – schwer zu toppen.
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Eppinger‑Linien‑Weg — 41 km Kulturgeschichte: historische Verteidigungswälle aus dem 17. Jahrhundert, moderne Kunstinstallationen und die berühmten „Spiegel von Kürnbach“, die Landschaft und Licht zu einem wandelbaren Kunstwerk verbinden.
Badeseen & stille Naturorte
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Ehmetsklinge Zaberfeld — Natursee mit Liegewiesen, Rundweg und Einkehrmöglichkeiten wie dem Landcafé Leinberger. Perfekt für Familien, Spaziergänger und alle, die „Wasser + Wald“ als ideale Kombination betrachten.
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Horrheimer Seen — Eine Mischung aus Waldwegen, Wasserflächen und Vogelstille. Die Route „Horrheim/Gündelbach“ verbindet Naturidylle mit entspanntem Wandern.
Naturschutz & Biodiversität: Pilotprojekte mit Strahlkraft
Der Naturpark Stromberg‑Heuchelberg zeigt, wie moderner Naturschutz funktioniert: wissenschaftlich fundiert, regional verankert und mit einem Hauch Pragmatismus, der selbst Bauhof‑Teams zum Biodiversitätsmotor macht. Die Gemeinde Zaberfeld gilt dabei als Vorreiter im Programm „Naturparkkommunen für biologische Vielfalt“ – ein Netzwerk, das Landwirte, Naturschutzvereine, Kommunen und Bürger zusammenbringt, um Lebensräume zu schaffen und Artenrückgänge zu stoppen.
Projekte, die Wirkung zeigen
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Blühender Naturpark — Fortbildungen für Bauhof‑Mitarbeiter vermitteln insektenfreundliche Pflege: weniger Mähen, mehr Blüten, mehr Summen.
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Biodiversitäts‑Charta — Eine kommunale Selbstverpflichtung, genetische Vielfalt zu schützen und naturnahe Strukturen langfristig zu sichern.
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Wildtiere als Indikatoren — Die Rückkehr von Wildkatzen und Hirschkäfern zeigt, dass die Maßnahmen greifen. Wenn diese Arten auftauchen, macht die Landschaft etwas richtig.


Veranstaltungen 2026: Natur erleben & genießen
Der Sommer im Naturpark verbindet Wissensvermittlung, Genuss und Naturbeobachtung – ein Programm, das sowohl Familien als auch Naturinteressierte anspricht.
Juli‑Highlights
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Schmetterlingsführung – 13. Juli, 14 Uhr Exkursion mit NABU‑Experte Martin Feucht durch die Wiesen rund um das Naturparkzentrum.
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Fachvortrag Insektenschutz – 16. Juli, 18 Uhr Thema: „Naturnahe Strukturen im Garten“ – praxisnah, verständlich und garantiert ohne erhobenen Zeigefinger.
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Genuss‑Scheune Kleingartach – 18. Juli Regionale Produkte, gemütliche Atmosphäre und kurze Wege vom Acker zum Teller.
August‑Genüsse
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Genuss‑Scheune Diefenbach – 1. August Lokale Spezialitäten und Winzerprodukte in rustikalem Ambiente.
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Brunch im Naturpark – 3. August, 9:30–14 Uhr Regionale Küche, Naturkulisse und ein Vormittag, der sich wie Urlaub anfühlt.

Naturpark Schwäbisch‑Fränkischer Wald – Vielfalt, Tiefe, Geschichte

Der Naturpark im Nordosten Baden‑Württembergs vereint urwüchsige Wälder, kulturhistorische Schätze und nachhaltige Erlebnisangebote zu einer Landschaft, die sich wie ein kompaktes Best‑of Südwestdeutschlands anfühlt. Die Mischung aus Schluchten, Streuobstwiesen, Römergeschichte und stillen Waldtälern macht ihn zu einem der abwechslungsreichsten Naturparke des Landes.
Steckbrief & Kerngebiet
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Gründung: 1979 – der zweitälteste Naturpark Baden‑Württembergs.
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Fläche: 1.270 km², verteilt auf 48 Gemeinden in 6 Landkreisen.
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Naturräume: Mainhardter Wald, Waldenburger Berge, Welzheimer Wald, Löwensteiner Berge u. a.
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Charakteristik: Ein Mosaik aus tiefen Wäldern, Streuobstwiesen, schmalen Schluchten (Klingen) und historischen Kulturstätten.
Landschaftliche Highlights
UNESCO‑Welterbe Limes
Der Obergermanisch‑Rätische Limes durchzieht den Naturpark mit rekonstruierten Wachtürmen, Kastellen und Lehrpfaden. Besonders eindrucksvoll: das Ostkastell Welzheim und der Römerturm bei Grab.
Wasserreiche Schluchten & Grotten
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Schillergrotte & Schelmenklinge (Lorch): Wasserfälle, Felsformationen und ein wildromantisches Schluchtensystem.
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Tobelschlucht (Spiegelberg): Moosige Felslabyrinthe, Grotten und der mystische Hohle Stein.
Streuobstwiesen
Im „Schwäbischen Mostviertel“ bei Backnang wachsen alte Obstsorten und Lebensräume für rund 5.000 Tier‑ und Pflanzenarten – ein Biodiversitäts‑Hotspot.

Aktivitäten & Erlebnisse
Wandern – ausgewählte Touren
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Schillergrotte & Schelmenklinge (9,2 km): Wildromantische Schluchten, ideal von Mai bis Oktober.
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Tobelschlucht‑Tour (5 km): Grotten, Felslabyrinthe und kühle Waldluft.
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Mühlenwanderweg (37 km): Historische Mühlen entlang der Wieslauf.
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Landschaftserlebnisweg ’s Äpple (85 km): Durch Streuobstwiesen und bäuerliche Kulturlandschaft.
Geführte Touren
Über 40 zertifizierte Naturparkführer bieten Themenwanderungen wie Waldbaden, Römergeschichte oder Naturfotografie. Barrierefreie Angebote wie „Ebnisee für Alle“ erleichtern den Zugang für alle Besuchergruppen.
Kulinarik & Märkte
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Naturparkmärkte: Regionale Produkte, z. B. am 20. Juli 2026 in Auenwald.
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Biohof‑Brunch: Am 20. Juli 2026 beim Biohof Vogel (Demeter‑Qualität).
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aber Sommertermine ab Juni/August 2026 sind noch nicht eingepflegt.
Bildung & Nachhaltigkeit
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Naturpark‑Schulen/-Kitas: Etwa die Grundschule Kaisersbach (seit 2015) oder der Waldkindergarten Urbach.
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Artenschutzprojekte: Blühwiesen‑Initiativen und Vernetzung lokaler Akteure.
Veranstaltungen Sommer 2026 (Auszug)
Datum-Event-Ort
20. Juli-Naturparkmarkt Auenwald
20. Juli-Brunch auf dem Biohof Vogel Demeter‑Hof
3. Aug.Ebnisee für Alle (barrierefrei)Ebnisee
24. Aug.Sternschnuppen‑Wanderung Naturpark
Weitere Termine stehen in der Broschüre „Naturpark aktiv“.


Praktische Infos
Naturparkzentrum Murrhardt Marktplatz 8, 71540 Murrhardt
📞 +49 7192 213888
Öffnungszeiten: Mo–Fr 10–12:30 & 14–17 Uhr, Sa–So 10–16 Uhr (Mi Ruhetag).
Anreise: Gut erreichbar von Stuttgart, Heilbronn oder Schwäbisch Hall.
Tipp: Für Schluchten‑Touren sind Trittsicherheit und gute Wanderschuhe Pflicht.
Naturwunder im Detail – Schluchten, Felsen, Seen
Hörschbachschlucht (Murrhardt)
Vom Wanderparkplatz Wasserfälle erreicht man nach 80 m bereits den vorderen, 6 m hohen Wasserfall. Ein 5‑km‑Pfad führt durch die unter Naturschutz stehende Schlucht bis zum hinteren, 12 m hohen Wasserfall. Die Kaskaden entstehen durch unterschiedlich harte Gesteinsschichten, die das Wasser ungleich abträgt.
Murrhardter Felsenmeer
Südlich von Murrhardt, Richtung Althütte, führt ein 6‑km‑Waldlehrpfad zum Felsenmeer: gigantische, bemooste Sandsteinblöcke, die früher als Werk von Riesen galten – tatsächlich aber durch Abbrüche einer Felskante entstanden.
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Murrhardter Felsenmeer

Strümpfelbachtal
Ein naturnahes, einsames Waldtal mit seltenen Arten und eindrucksvollen Felsgruppen. Erosion formt hier ständig neue Strukturen; Wege können zeitweise unpassierbar sein.
Ebnisee
Der größte See des Naturparks entstand im 18. Jahrhundert als Schwellsee für die Brennholzflößerei. Heute bietet er Badestellen, Bootsverleih, Gastronomie und ein kleines Schongewässer mit naturnahem Bewuchs. In der Nähe liegt die Gallengrotte.
Brunnen‑ & Hägelesklinge
Vom Wanderparkplatz an der Straße Kaiserbach–Cronhütte führt ein Pfad in zwei der schönsten Schluchten des Naturparks. Enge Klingen, Grotten, überhängende Felsnasen und ein wilder Mischwald prägen das Bild. Die Hägelesklinge ist nach einem Deserteur benannt, der sich hier im 19. Jahrhundert versteckte.
Welzheim & der Limes
Welzheim beeindruckt mit Stadtmuseum, Mammutbäumen im Stadtpark und dem archäologischen Park Ostkastell. Das Kastell blieb unbebaut und wurde mehrfach ausgegraben. Besonders spannend: das rekonstruierte Westtor und ein Brunnen, in dem über 100 römische Lederschuhe gefunden wurden.
Der Limes ist seit 2005 UNESCO‑Welterbe und bildet zusammen mit dem Hadrianswall die Welterbestätte „Grenzen des Römischen Reiches“. Der 550 km lange Limeswanderweg, der Limes‑Radweg und die Deutsche Limes‑Straße durchqueren den Naturpark.
Der Naturpark verbindet Naturerlebnis, Kulturgeschichte und Nachhaltigkeit auf engem Raum. Schluchten, Wälder, Römerstätten, Streuobstwiesen und engagierte Naturparkführer machen ihn zu einem Ort, an dem man Baden‑Württembergs Vielfalt im Kleinen entdeckt.


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DEUTSCH-BELGISCHER NATURPARK HOHES VENN-EIFEL
Der Deutsch-Belgische Naturpark Hohes Venn-Eifel ist ein einzigartiges grenzüberschreitendes Schutzgebiet, das seit 1971 durch einen Staatsvertrag zwischen Deutschland (Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz) und Belgien (Wallonie) verbunden ist.
Grenzenlose Zusammenarbeit & Leitbild
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Gemeinsame Vision: 2019 wurde ein länderübergreifendes Leitbild vorgestellt, um Naturerlebnis, Barrierefreiheit, ökologische Korridore und Mehrsprachigkeit zu stärken. Ziel ist es, Informationslücken für Besucher:innen zu schließen und Akteure besser zu vernetzen.
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Projekte: Renaturierung von Flüssen (z. B. Our), Mooren und Talauen; Einführung grenzüberschreitender Veranstaltungen wie der „Eifel-Expeditionen“.
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Herausforderung: Sprachbarrieren werden durch Simultanübersetzung in Workshops überwunden – ein Schlüssel für künftige Kooperationen.
Landschaftliche Highlights
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Hohes Venn:
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Europas letztes Hochmoor mit Birkenwäldern, Tümpeln und seltenen Arten (4.500 km² Schutzgebiet).
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„Dach Belgiens“: Quellgebiet für zahlreiche Flüsse und klimatisch raue, mystische Atmosphäre.
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Seen & Täler:
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Bütgenbacher See: 120 ha großes Wassersport-Paradies mit Segeln, Strand „VENNtastic-Beach“ und Hochseilgarten.
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Robertviller See: Idyllisches Badegewässer mit Burg Reinhardstein und Waldtälern.
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Wesertalsperre: Trinkwasserreservoir mit Kletterwand (höchste der Euregio!) und Lehrpfaden.
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Täler:
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Ourtal: Dramatische Flusslandschaft zwischen Manderfeld und Burg-Reuland – ideal für Wanderungen
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Das Hohe Venn ist eines der letzten Hochmoore in Europa und befindet sich im ältesten und größten Naturschutzgebiet in Belgien. Das Hochmoor, das wie ein natürlicher Wasserspeicher wirkt, entspringt vielen Flüssen, wie die Rur, die Olef, die Schwalm und die Warche. Es gibt im Naturschutzgebiet seltene Tiere wie die Wildkatze, und das Birkhuhn. Der höchste Punkt Belgiens, das Signal Botrange (694 m), befindet sich auch im Hohen Venn. Die Naturschönheiten lassen sich bei einer Wanderung gut entdecken. Dazu wurden Pfade und Holzstege durch das Hochmoor angelegt. Zum Schutz der einmaligen Flora und Fauna ist der Zugang reglementiert und in drei Zonen aufgeteilt. Die Zone B kann jeder betreten auf den angelegten Pfaden, die Zone C darf man nur mit einem Naturführer betreten, und die Zone D ist für jedermann gesperrt.

Aktivitäten & Erlebnisse
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Wandern & Radfahren:
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Eifelsteig: Premiumwanderweg durch Wälder und Moore.
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Vennbahn-Radroute: Auf stillgelegter Bahntrasse grenzüberschreitend unterwegs.
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Wassersport: Kanu, Kajak und Schwimmen an den Stauseen.
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Kulturgeschichte:
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Römerbauten & Burgen: Zeugnisse von Steinzeit bis Mittelalter.
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Wildnarzissen-Blüte: Geführte Touren im Frühling durch goldene Blumenfelder.
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Naturschutz & Besonderheiten
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Renaturierung: Gemeinsame Projekte für Moore, Bäche und Auen zur Stärkung der Biodiversität.
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Heckenlandschaft:
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Typisch für die belgische Eifel: 856 km Weißdornhecken als Windschutz und Lebensraum für Vögel.
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Gefährdung: Moderne Landwirtschaft lässt Hecken verschwinden – die Wallonie fördert Erhalt mit Prämien.
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👉 🌳 Heilwirkung der Bäume – wie Natur Körper & Geist stärkt.
Praktische Infos
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Geschäftsstellen:
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Belgien: Route de Botrange 131, Waimes.
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NRW: Bahnhofstraße 16, Nettersheim.
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Rheinland-Pfalz: Tiergartenstraße 70, Prüm.
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Tipps:
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Frühling für Narzissenblüte nutzen!
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Mehrsprachige Infos prüfen – Angebote jenseits der Grenze sind oft weniger bekannt.
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Warum dieser Park?
„Wir wollen Grenzen überwinden, um die Schönheit dieser Landschaft erlebbar zu machen.“ – Naturpark-Team
Hier vereinen sich Urlandschaften (Hochmoor), Kulturgeschichte (Römer, Burgen) und moderne Kooperation zu einem Raum, der Nationalstaaten hinter sich lässt. Ob beim Wandern durch neblige Moore, Segeln auf glasklaren Seen oder Entdecken von Hecken-Ökosystemen – der Park beweist: Natur kennt keine Grenzen.
Weitere Infos: Naturpark Hohes Venn-Eifel | Ostbelgien Tourismus.


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Der Naturpark Barnim
Naturpark Barnim-der perfekte Ort für gestresste Hauptstädter
Der Naturpark Barnim ist mit 750 km² das einzige gemeinsame Großschutzgebiet der Bundesländer Brandenburg und Berlin. Etwa 5,4% der Fläche liegen in den nördlichen Berliner Bezirken Pankow und Reinickendorf, der Großteil erstreckt sich zwischen Bernau, Eberswalde, Oranienburg und Bad Freienwalde. Geprägt von eiszeitlichen Landschaften – mit Wäldern, Seen, Mooren und typischen Söllen (kleine runde Gewässer) – ist er ein Refugium für seltene Arten wie die Rotbauchunke (Wappentier des Parks).
Anreise & Erschließung
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Öffentlicher Nahverkehr:
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Per S-Bahn (S1/S2/S8) zu Zielen wie Briesetal, Bucher Forst oder Karower Teiche.
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Mit der Heidekrautbahn (RB27) ins Zentrum des Parks (z. B. Wandlitz, Liepnitzsee).
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Vom Berliner Zentrum in nur 30 Minuten erreichbar.
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Rad- und Wanderrouten:
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Fernradweg Berlin-Usedom und 66-Seen-Wanderweg (Etappe 5).
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Finowkanal: Historische Wasserstraße mit Treidelweg für Kanutouren oder Radfahrten
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Top-Highlights & Aktivitäten
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Naturerlebnisse:
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Liepnitzsee: Badesee mit Insel „Großer Werder“ (Fähre „Frieda“) und Rundwanderweg.
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Briesetal: Wildromantisches Flusstal mit Erlenbruchwäldern und Wanderroute zum Wandlitzsee.
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Hobrechtsfelde: Ehemaliges Berliner Stadtgut mit halboffener Weidelandschaft – Robustrinder und Wildpferde als „Landschaftspfleger“.
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Kultur & Geschichte:
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Barnim Panorama (Wandlitz): Besucherzentrum mit Agrarmuseum und interaktiven Ausstellungen zu Natur und Landwirtschaft.
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Kloster Chorin: Gotische Backsteinarchitektur aus dem 13. Jahrhundert (im nahen Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin).
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Schiffshebewerk Niederfinow: Ältestes funktionierendes Hebewerk Deutschlands (36 m Höhenunterschied).
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Tierbeobachtungen:
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Wildpark Schorfheide: Wisente, Wölfe und Wildpferde.
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Zoo Eberswalde: Mit Löwengehege und Urwaldhaus.
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Aktuelle Projekte & Events (2026)
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Naturschutzinitiativen:
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Wiedehopf-Schutz: Schüler bauten Nistkästen mit Live-Kameras in der Schönower Heide.
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Biodiversitäts-Projekte: „BeeWildProject“ für Wildbienen und „Blühender Naturpark“.
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Zertifizierungen: Erste „Naturpark-Kita“ (Wandlitz) und „Naturpark-Schule“ (Grundschule Schönow).
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Veranstaltungen:
Datum-Event-Ort
19. Juli: Familienkonzert mit Suli Puschban - Barnim Panorama, Wandlitz
29. Juli: Rangertour zum World Ranger Day - Lietzengrabenniederung
3. September: Workshop „Green Spoons“ (Ernährung & Biodiversität) - Naturparkzentrum
Übernachten & Genießen
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Ferienunterkünfte:
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37% der Ferienwohnungen sind haustierfreundlich, 73% haben einen Garten.
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Empfehlung: ART HOUSE am Werbellinsee oder NOVASOL-Feriendorf in Zerpenschleuse.
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Kulinarik:
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Regionale Spezialitäten wie Schorfheider Wildschweinbraten, Maränenfisch (Liepnitzsee) oder Brodowin-Bio-Käse.
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Praktische Tipps
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Besucherzentrum:
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Barnim Panorama in Wandlitz (Öffnungszeiten variieren; Eintritt ca. 5 €).
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Beste Reisezeit:
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Sommer für Badeseen, Herbst für Wanderungen im „Indian Summer“-Flair.
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Nachhaltigkeit:
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Der Park durchläuft 2025 erneut die VDN-Zertifizierung („Qualitätsoffensive Naturparke“).
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Warum lohnt ein Besuch?
Der Naturpark Barnim verbindet metropolitane Nähe mit unberührter Wildnis: Hier erlebt man slawische Burgruinen neben DDR-Zeitgeschichte, paddelt durch stille Fließtäler und entdeckt seltene Tiere vor den Toren Berlins. Als „grüne Lunge“ mit Eiszeitrelikten und engagierten Nachhaltigkeitsprojekten ist er ideal für Familien, Aktivurlauber und Naturforscher.
Weitere Infos:

Naturpark Bayerische-Rhön

Der Naturpark Bayerische Rhön (offiziell: Biosphärenreservat Rhön) ist eine einzigartige Mittelgebirgslandschaft im Dreiländereck Bayern-Hessen-Thüringen, geprägt von vulkanischen Basaltkuppen, weiten Hochmooren und artenreichen Buchenwäldern.
Steckbrief & UNESCO-Status
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Größe: 1.300 km² in Bayern (gesamt: 2.433 km² mit hess./thür. Teilen).
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UNESCO-Anerkennung: Seit 1991 als Biosphärenreservat – Modellregion für nachhaltige Entwicklung.
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Prägende Elemente: Basaltblockmeere, Streuobstwiesen, "Land der offenen Fernen" (Weitblicke) und schwarze Rhönschafe.
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Wappentier: Der Rotmilan (größte Dichte Deutschlands!).
Tipps für Naturfreunde: Rotmilane in freier Landschaft entdecken.
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Top-5-Erlebnisse
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Wandern auf Premiumwegen:
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Hochrhöner®: 137 km Hauptweg von Bad Kissingen bis zur Wasserkuppe (Hessen) mit Panoramaplattform "Eisenacher Haus" (Aussicht bis zur Zugspitze!).
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Black Moor-Pfad: Holzstege durch Bayerns größtes Hochmoor – mit Sonnentau und Kreuzottern (barrierefrei!).
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Geotope & Vulkane:
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Steinwand bei Fladungen: Basaltsäulen wie Orgelpfeifen.
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Feuerberg (Oberelsbach): Trockenrasen mit seltenen Schmetterlingen.
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Sternenpark Rhön:
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Nachtzertifiziertes Gebiet – geführte Astro-Touren (z. B. auf der Langen Rhön) ohne Lichtverschmutzung.
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Kulturgeschichte:
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Kloster Kreuzberg (Franziskanerkloster mit eigenem Dunkelbier).
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Freilandmuseum Fladungen: Historische Höfe und Bockwindmühle.
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Winteraktivitäten:
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Ski-Langlauf auf 600 km Loipen (z. B. Arnsberg-Sternfeld), Schneeschuhwandern am Heidelstein.
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Naturschutz-Projekte 2025
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Rhönschaf-Initiative:
500 Herden als "Landschaftspfleger" gegen Verbuschung – kulinarisch erlebbar bei Hofläden (z. B. Hof "Rhönlamm" in Oberelsbach). -
Allianz für Borstgrasrasen:
Schutz seltener Pflanzen wie Arnika und Katzenpfötchen auf Magerwiesen. -
Wasserbüffel im Moor:
Einsatz im Schwarzen Moor gegen Schilfwachstum.
Aktivitäten-Tipps nach Jahreszeit
Saison - Empfehlung
Frühling: Orchideenblüte im NSG Lange Rhön (Führungen ab Mai).
Sommer: Kanufahrt auf der Brend (Fluss mit Eisvogel-Brutwänden).
Herbst: Pilzwanderungen im Bischofsheimer Wald (mit zert. Pilzcoach).
Winter: Fackelwanderung zur Wasserkuppe (Hessen) mit Hütteneinkehr.


Übernachten & Einkehren
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Nachhaltige Unterkünfte:
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Umweltbildungsstätte Oberelsbach (Bio-Zertifikat).
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Sternenpark-Hütten (z. B. "SternenGut" mit Teleskop-Terrasse).
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Kulinarisches:
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"Rhöner Hauswurst" (geschützte Spezialität).
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Wildkräuter-Kochkurse (z. B. im Haus der Langen Rhön, Oberelsbach).
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Praktische Infos
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Zentrale Anlaufstellen:
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Haus der Schwarzen Berge (Rhönstr. 97, Oberelsbach):
Ausstellung "Der Schwarze Drache" (Vulkanismus), Shop mit Regionalprodukten.
Öffnungszeiten: Mo–Fr 9–17 Uhr, Sa/So/Feiertage 10–18 Uhr. -
Infostelle Schwarzes Moor (Hochrhönstr. 4, Fladungen).
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Anreise:
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Mit der Rhön-Zügle (Museumsbahn) ab Fladungen.
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Rhön-Express-Bus ab Fulda/Bad Neustadt.
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Wichtig:
Trittsicherheit auf Basaltpfaden! Wetterwechsel häufig – Regenjacke einpacken.

Der Naturpark Aukrug
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Der Naturpark Aukrug im Herzen Schleswig-Holsteins ist ein stilles Juwel zwischen Kiel, Hamburg und Neumünster. Mit seiner typischen Geestlandschaft, alten Buchenwäldern und malerischen Flussauen bietet er Ruhe und Ursprünglichkeit.
Steckbrief & Besonderheiten
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Größe: 380 km² (gegründet 1970) – einer der kleinsten Naturparks Deutschlands, aber ökologisch hochwertig.
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Prägende Elemente:
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"Buckelwiesen": Glazial geformte Hügellandschaft mit Heiden und Trockenrasen.
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Binnendünen bei Tönsheide: Sandige Relikte der Eiszeit.
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Flüsse: Bünzau, Stör, Osterau – Lebensadern für Fischotter und Eisvögel.
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Schutzstatus: Teil des Natura-2000-Netzwerks (FFH-Gebiet).
Top-Erlebnisse
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Wandern & Radfahren:
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Aukrug-Rundweg (42 km): Verbindet Waldgebiete, Seen und Dörfer – Etappentipp: Tönsheider Forst mit urigen Buchen.
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Bünzau-Tal: Wanderung entlang des klaren Flusses (Start: Gedenkstätte Bünzau).
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Radroute "Naturpark-Knotenpunkte": Vernetztes Wegesystem mit Rastplätzen.
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Tierbeobachtungen:
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Schwarzstorch-Projekt: Seltene Vögel in den Aukruger Wäldern (Beobachtungshütte am Homfelder Moor).
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Wildgehege Tönsheide: Rot- und Damwild aus nächster Nähe.
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Kultur & Geschichte:
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Historische Wassermühlen: Mühle Böken (mit Café) und Mühle Rade (technisches Denkmal).
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Gedenkstätte Bünzau: Erinnert an die Schlacht von 1848 (Schleswig-Holsteinische Erhebung).
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Aktuelle Projekte (2025)
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"Blühender Naturpark":
Anlegen von Wildblumenwiesen entlang von Radwegen (z. B. bei Innien). -
Auen-Renaturierung:
Rückbau von Drainagen an der Osterau für mehr Hochwasserschutz. -
"Wilde Wald"-Initiative:
Naturbelassene Waldentwicklung im Tönsheider Forst (Urwald von morgen).
Aktivitäten nach Jahreszeit
Saison - Highlights
Frühling: Kranichzug am Homfelder Moor; Lerchengesang über Buckelwiesen.
Sommer: Kanutouren auf der Stör; Baden im Aukrugsee (Liegewiese & Kiosk).
Herbst: Pilzsammeln im Bünzauer Wald (gef. Touren mit Naturparkführer).
Winter: Stille Schneewanderungen zu gefrorenen Mooren.
Übernachten & Genießen
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Landgasthöfe:
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"Aukrug-Therme" (Sauna & regionaler Lammbraten aus eigener Haltung).
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Biohof Augustin (Hofladen mit Wildspezialitäten).
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Typisch Aukrug:
"Aukrug-Lamm" (geschützte regionale Marke) und Buchweizenpfannkuchen aus historischem Anbau.
Praktische Infos
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Naturparkzentrum:
Alte Schule, Hauptstraße 1, 24613 Aukrug-Innien-
Ausstellung "Wald & Wasser", Tourentipps, Leihfahrräder.
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Öffnungszeiten: Di–Fr 10–16 Uhr, Sa 10–13 Uhr.
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Anreise:
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Ab Hamburg (1 Std.) oder Kiel (45 Min.) via A7/A215.
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Bahn: Regionalexpress bis Neumünster, dann Bus 5200.
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Tipp:
Kombinieren mit dem Naturpark Westensee oder Eiszeitweg Hüttener Berge!





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