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Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord - Wo Wälder rauschen und Traditionen atmen

Aktualisiert: 9. März


Mit 4.200 km² ist der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord Deutschlands größtes Naturpark-Gebiet – eine Symphonie aus dichten Tannenwäldern, blühenden Bergwiesen und tiefen Tälern, die sich über sieben Landkreise und 114 Gemeinden erstreckt. Seit 25 Jahren (Jubiläum 2025!) verbindet er Naturschutz, nachhaltigen Tourismus und lebendige Kultur.



Gebäude auf einem Hügel, umgeben von Bäumen und Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord
Der Aussichtsturm auf der Hornisgrinde thront auf dem höchsten Punkt des Nordschwarzwalds – ein steinerner Zeitzeuge, der seit 1910 Wind, Wetter und Wanderer begrüßt. Wer den Gipfel erreicht, steht auf 1.164 Metern mitten in einer Landschaft, die sich wie ein aufgeschlagenes Geschichtsbuch liest: Hochmoorflächen, Grinden, dunkle Wälder und der Westweg, der seit über einem Jahrhundert über den Bergrücken zieht.


Der Turm selbst ragt über 30 Meter in den Himmel und wirkt, als hätte man eine alte Burgruine wieder zusammengesetzt. Von oben öffnet sich ein Panorama, das zu den stärksten im Schwarzwald gehört: Rheintal, Vogesen, die sanften Wellen der Schwarzwaldberge – ein Blick, der sich mit jedem Schritt um die Plattform verändert und nie langweilig wird.

Auch wenn der Turm aktuell wegen Renovierungsarbeiten geschlossen ist, bleibt er ein markanter Fixpunkt jeder Tour auf der Hornisgrinde. Die Grinde‑Hütte direkt daneben sorgt für warme Suppe, kaltes Bier und kurze Pausen, bevor es weitergeht – vielleicht hinunter zum sagenumwobenen Mummelsee, vielleicht weiter auf dem Westweg, vielleicht einfach nur ein paar Schritte über die offenen Moorflächen, die im Abendlicht glühen.

Für Wanderer, Fotografen und Schwarzwald‑Fans ist der Hornisgrinde‑Aussichtsturm ein Pflichtstopp – ein Ort, der Orientierung bietet und gleichzeitig zeigt, wie wild und weit der Nordschwarzwald wirklich ist.



Kerndaten zum Hornisgrinde‑Aussichtsturm


  • Standort: Gipfelplateau der Hornisgrinde, 1.164 m ü. NN – höchster Berg des Nordschwarzwalds.

  • Turmhöhe: über 30 m.

  • Baujahr / Einweihung: 1910, Grundsteinlegung zuvor „in aller Stille“.

  • Historischer Anlass: Der Schwarzwaldverein wollte nach Fertigstellung des Westwegs (1900) einen markanten Aussichtspunkt schaffen.

  • Aussicht: Schwarzwaldkämme, Rheintal, Vogesen – an klaren Tagen ein 180°‑Panorama, das wie gemalt wirkt.

  • Status: Derzeit wegen Renovierungsarbeiten geschlossen.

  • Preis: 1 € pro Person (wenn geöffnet).

  • Umfeld: Direkt daneben die Grinde‑Hütte (Bewirtung), Westweg‑Etappe, Mummelsee in unmittelbarer Nähe.




Landschaftswunder: Von Mooren, Schluchten und Baumkronen

  • Wildseemoor: Deutschlands größter Moorkolk im Herzen des Kaltenbronn – ein mystisches Hochmoor mit knorrigen Spirken und schwarzen Wasserseen. Der 5,5 km lange Holzsteg führt durch eine urzeitliche Landschaft, wo Wollgras im Wind tanzt.

  • Baumwipfelpfad Sommerberg: Auf 1,25 km Länge schlängelt sich der Pfad bis zu 20 m hoch durch Buchen und Tannen. Der 40 m hohe Aussichtsturm bietet Blick bis zu den Vogesen! Tipp: Bei Nebel wirken die schwebenden Hängebrücken wie ein Märchenpfad.

  • Teufelsmühlen-Schlucht: Bei Bad Teinach stürzt der Würzbach über moosbedeckte Granitstufen. Der Premiumwanderweg "Teinacher" (11,9 km) führt durch diese enge Klamm – Trittsicherheit erforderlich!


Kleiner Wasserfall in moosbewachsenem Wald. Üppiges Grün, plätscherndes Wasser. Schwarzwald.



Top-Aktivitäten: Wandern, Trekking & Radabenteuer


Wandern für jeden Typ

  • AugenBlick-Runden: 14 Panorama-Rundwege mit markanten Aussichtspunkten (Tisch + Panoramatafel). Highlight: Engelsberg-Runde (Bühlertal) – 5,1 km durch Streuobstwiesen mit Blick auf die Hornisgrinde.

  • GeoTouren: Zeitreisen durch die Erdgeschichte! Die Tour "Wo aus Wasser Steine werden" (Calw) enthüllt 300 Mio. Jahre alte Sandsteinformationen.

  • ALBTAL.Abenteuer.Track: Deutschlands erste Crosswander-Route (46,8 km) mit Kletterpassagen und Flussdurchquerungen – für Abenteurer.




Trekking & Radeln


  • Trekking-Camps: 18 waldintegrierte Zeltplätze (z.B. "Späneplatz" in Gengenbach). Buchbar via Online-Plattform – nur Tagesverpflegung mitnehmen (Wasserquellen vor Ort!).


  • Naturpark-Radweg: 280 km rund um den Park! Etappe Freudenstadt–Hausen führt zur Großvatertanne (300-jähriger Riese) und ins Brauereidorf Alpirsbach.


  • Mountainbike-Paradies: 5.500 km markierte Trails – vom Flowtrail Baiersbronn bis zum anspruchsvollen "Gipfelsturm" bei Baden-Baden





Kulinarik: Von Naturpark-Wirten und Wildspezialitäten


Gebratenes Wildfleisch, Spätzle, Preiselbeeren, Rosmarin auf Schieferplatte, VAGABUNDO.

Konzept

Highlights

Tipp

Naturpark-Wirte

50 Gastronomen kochen mit ≥6 regionalen Gerichten (Zutaten aus dem Park!). Menü: Wildschweinrücken mit Haselnuss-Pesto (Gasthaus Zur Eiche, Hausach).

"Schmeck den Schwarzwald!"-Menü buchen

Naturpark-Märkte

20 Märkte von Mai–Okt. Nächstes Highlight: Jubiläumsmarkt in Bad Teinach-Zavelstein (6. Juli 2025) mit Honig, Räucherfisch und Holzspielzeug.

Probier "Wilde Sau"-Salami vom Schwarzwaldwild!

Straußwirtschaften

Ausgezeichnete Weingüter wie s’Wilde Weingut (Sasbachwalden) – Riesling von Steillagen mit Käseplatte vom Heumilchhof.

Reservieren! Nur saisonal geöffnet.



Nachhaltigkeit & Bildung: Vom Kindergarten bis zum Klimaschutz


  • Naturpark-Kindergärten: 16 Einrichtungen wie der Deutsch-Französische Naturkindergarten (Baden-Baden). Kinder retten Kröten, pflanzen Wildblumen und backen in Holzöfen.


  • Naturpark-Schulen: Projekt "Vom Baum zum Brett" in Kaisersbach: Schüler fällen Bäume, sägen Bretter und bauen Nistkästen.


  • Artenschutz: Freiwillige pflegen Wildblumenwiesen in Lautenbach (Projekt "Ehrensache Natur") – Lebensraum für Schmetterlinge und Heuschrecken.


  • Klimaprojekte: Initiative "Klimafit" fördert CO₂-Reduktion in Betrieben – unterstützt vom Land BW.



Steinturm mit Haus und Bäumen vor blauem Himmel, Vagabundo Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord
Die Teufelsmühle bei Loffenau ist mehr als ein Aussichtsturm – sie ist ein Stück Schwarzwaldgeschichte, das auf 908 Metern über dem Alltag thront. Seit 1910 steht der Buntsandstein‑Turm auf dem Hausberg und bietet ein Panorama, das vom Murgtal bis zu den Vogesen reicht.

Der vom Schwarzwaldverein betriebene Turm wurde 1952 auf 16,2 Meter erhöht und ist heute Teil eines kleinen Ensembles aus Wanderheim, Höhengasthaus und Drachenflugstartplatz. Wer hier oben steht, spürt die Mischung aus Romantik, Sage und Naturkraft – und versteht, warum die Teufelsmühle zu den beliebtesten Zielen im Nordschwarzwald gehört.



Kerndaten zur Teufelsmühle


  • Lage: Hausberg von Loffenau, zwischen Alb- und Murgtal

  • Höhe: 908 m ü. NN

  • Aussichtsturm:

    • Baujahr: 1910 (nach Brand einer Schutzhütte 1909)

    • Material: Buntsandstein

    • Höhe: Ursprünglich 10 m, seit 1952 16,2 m

    • Betreiber: Schwarzwaldverein Bad Herrenalb

  • Wanderheim: Anbau von 1958, heute Selbstversorgerhaus mit 21 Schlafplätzen

  • Panorama: Vogesen, Pfälzerwald, Rheinebene, Nordschwarzwald

  • Besonderheiten: Drachenflugstartplatz, Höhengasthaus, Heidelbeer- und Pilzgebiete









Praktische Tipps für deinen Besuch


  • Anreise:

    • ÖPNV: Karlsruhe/Baden-Baden Hbf → Regionalbahnen zu Wanderparkplätzen (z.B. Kaltenbronn).

    • Auto: A5 bis Ausfahrt Bühl, dann B500 ins Zentrum.


  • Zentrale Infostelle: Naturpark-Zentrum in Bühlertal (Marktplatz):

    • Geöffnet Mo–Fr 10–17 Uhr, Sa 10–14 Uhr – kostenlose Karten und Trekking-Lizenzen.


  • Ausrüstung:

    • Regenfeste Kleidung (Mikroklima in Tälern!).

    • Offline-Karten (App Komoot oder "WanderWalter") – Mobilfunklücken häufig!.


  • Nachhaltig reisen:

    • bwegtPlus-Rabatt: 10 % im Shop bei Vorlage eines Bahntickets.

    • Regeln: Keine Drohnen in Mooren (Vogelschutz!), Camps nur mit Buchungsbestätigung nutzen.



Mann in blauer Regenjacke, VAGABUNDO, navigiert mit Smartphone beim Wandern.



Geheimtipps abseits der Touristenströme


  1. Hohlohturm: Bei klarer Sicht reicht der Blick vom 880 m-Turm bis zu den Alpen – Sonnenaufgang mit Frühstückspicknick!


  2. Flößerpfad im Kinzigtal: Folgt historischen Holztransportrouten – mit rekonstruiertem Floß bei Schiltach.


  3. Besucherbergwerk "Segen Gottes": Silberstollen aus dem 13. Jh. in Haslach – Helm auf, Lampe an!.




Fazit: Warum dieser Naturpark verzaubert


Der Schwarzwald Mitte/Nord ist kein Museum der Natur – er ist ein lebendiges Ökosystem, wo Ranger, Kinder, Winzer und Wanderer gemeinsam die Landschaft gestalten. Wenn du morgens über das Wildseemoor wanderst, mittags bei einem Naturpark-Wirt in Wildschweinragout schwelgst und abends im Trekking-Camp unter Sternenhimmel einschläfst, spürst du diese Symbiose aus Urkraft und Menschlichkeit.


„Hier misst man Schönheit nicht in Höhenmetern, sondern in moosbedeckten Sekunden und gastlichen Begegnungen.“

🔗 Nützliche Links:


*Alle Infos basieren auf aktuellen Daten (Juli 2025) – bei Schluchten-Wanderungen bitte Sturzwarnungen prüfen!


Panoramablick auf See und Schwarzwald Landschaft. Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord - Wo Wälder rauschen und Traditionen atmen. naturpark schwarzwald mitte nord
Der Mummelsee liegt wie ein dunkles Auge im Hochwald – 1.036 Meter über dem Alltag, direkt unterhalb der Hornisgrinde. Als größter Karsee im Schwarzwald ist er nicht nur geologisch spannend, sondern auch kulturell aufgeladen: Sagen erzählen von Seefräulein, die hier nachts tanzen, während tagsüber Wanderer, Ausflügler und Kunstliebhaber den See umrunden.

Mit 800 Metern Umfang, 18 Metern Tiefe und einem glasklaren Spiegel ist der Mummelsee ein Paradebeispiel für Schwarzwald‑Romantik. Die Lage an der Schwarzwaldhochstraße macht ihn leicht erreichbar – und doch wirkt er wie ein abgeschiedener Ort aus einer anderen Zeit.

Ob als Startpunkt für eine Hornisgrinde‑Tour, als Ziel für einen Familienausflug oder als mystischer Zwischenstopp auf dem Westweg: Der Mummelsee bleibt ein Fixpunkt für alle, die den Schwarzwald nicht nur sehen, sondern spüren wollen.


Kerndaten zum Mummelsee

Merkmal

Wert

Lage

Schwarzwaldhochstraße, bei Seebach

Höhe

1.036 m ü. NN

Fläche

3,7 ha

Tiefe

max. 18 m

Umfang

ca. 800 m

Typ

Karsee (glazial geformt)

Zugang

Direkt an der B500, barrierefrei

Besonderheiten

Sagen um Seefräulein („Mümmlein“), Bootsverleih, Kunstpfad, Hotel, Gastronomie










Trekking-Camps im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord


Weißes Zelt im Wald, Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord, Camping in der Natur.


Grundkonzept


  • Einfache Waldcamps: Nur zu Fuß erreichbare Plätze mit 3 Zeltstellflächen, Feuerstelle und Trockentoilette. Keine Wasserversorgung – Verpflegung und Wasser müssen selbst mitgebracht werden, Müll muss mitgenommen werden.

  • Saison: Mai bis Oktober (buchbar von 1. Mai bis 31. Oktober).

  • Kosten: 15 € pro Zelt/Nacht (max. 3 Personen).




Standorte & Ausstattung


  • Aktuelle Camps: 8 Standorte im Nordschwarzwald (z. B. Erdbeerloch, Grimbach, Späneplatz, Schnaitberg Eck) zwischen Baden-Baden, Loßburg und Freudenstadt.


  • Neue Camps 2026: Zwei zusätzliche Camps bei Forbach (Landkreis Rastatt) und Dobel (Landkreis Calw).


  • Vernetzung: Camps liegen entlang Fernwanderwegen (z. B. Westweg, Murgleiter) und sind in Tagesetappen verbindbar.



Buchung & Regeln


  • Online-Buchung: Exklusiv über trekking-schwarzwald.de. Die Plattform öffnet jährlich Mitte März – frühe Buchung empfohlen, besonders für Wochenenden/Ferien.


  • "Letzte Meile": Nach Buchung wird eine detaillierte Wegbeschreibung zum Camp per E-Mail versendet. Die Standorte sind nicht öffentlich ausgeschildert.


  • Maximalaufenthalt: 1 Nacht/Camp.


    Strikte Regeln:

    • Kein Feuer bei Waldbrandgefahr (aktuelle Warnungen unter DWD).

    • Respekt für Wildtiere und Natur – Ranger kontrollieren und verhängen bei Verstößen Bußgelder.



Wandergruppe auf einem bewaldeten Pfad mit Rucksäcken Naturpark Schwarzwald Vagabundo


Trekking & Wandern im Nordschwarzwald: Planung & Buchung


Die besten Routen zu den Camps


Verknüpfen Sie Ihr Trekking-Abenteuer mit den preisgekrönten Fernwanderwegen der Region:

  • Murgleiter: 110 km Premium-Wandern durch das Murgtal.

  • Baiersbronner Seensteig: 91 km Natur pur in 5 Etappen.

  • Camp-Hopping: Planen Sie die ca. 20 km lange Verbindung zwischen dem Camp Erdbeerloch und dem neuen Camp Späneplatz.



Anreise mit dem ÖPNV


Schonen Sie die Umwelt und nutzen Sie die hervorragende Bahnanbindung. Starten Sie Ihre Tour direkt ab den Bahnhöfen:


Wichtige Fakten für Ihr Outdoor-Erlebnis


  • Ausrüstung: Denken Sie an ein leichtes Zelt, ausreichend Trinkwasser (min. 2–3 Liter) und wetterfeste Kleidung.


Zum großen Guide „Wanderausrüstung“


  • Sicherheit: Bei hoher Waldbrandgefahr ist offenes Feuer streng untersagt – setzen Sie auf „kalte Küche“.


  • Buchungs-Check: Mit über 3.600 Buchungen pro Saison sind die Plätze schnell belegt. Reservieren Sie rechtzeitig!



Top-Camps im Überblick

Camp-Name

Besonderheit

Route / Anbindung

Erdbeerloch

Ranger-Betreuung

Westweg / Murgleiter

Späneplatz

Neu seit 2023, inkl. Holzhütte

Kinzigtäler Jakobusweg

Grimbach

Idyllische Lage

Rundweg Baden-Baden

Jetzt Abenteuer buchen


Alle Karten, exakte GPS-Koordinaten (nach Buchung) und die Online-Reservierung finden Sie hier:


Kontakt für Rückfragen:










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