
Nationalpark Hunsrück-Hochwald
Die Naturschönheit von Rheinland-Pfalz

Nationalpark Hunsrück-Hochwald: Zehn Jahre auf dem Weg zur Wildnis
Rückblick auf das Jubiläum 2025
Zwei Bundesländer, ein gemeinsames Naturjuwel: Am 23. Mai 2015 wurde der Nationalpark Hunsrück-Hochwald feierlich eröffnet. Rheinland-Pfalz und das Saarland schufen damit einen Schutzraum, in dem sich Wälder wieder nach ihren eigenen Regeln entwickeln dürfen. Auf 10.120 Hektar, davon rund 90 Prozent in Rheinland-Pfalz und zehn Prozent im Saarland, finden seltene Arten wertvolle Rückzugsorte.
Zum zehnjährigen Bestehen kamen an Pfingsten 2025 mehr als 10.000 Besucher zu den Nationalpark-Toren Erbeskopf und Keltenpark. Gemeinsam feierten sie eine Landschaft im Wandel – und die Idee, wilde Natur zu bewahren und für Menschen erlebbar zu machen.
Nationalpark Hunsrück-Hochwald: Wo Wildnis Geschichte schreibt
Alte Buchenwälder, stille Hangmoore und keltische Spuren: Der Nationalpark Hunsrück-Hochwald verbindet Artenvielfalt mit spannender Geschichte. Für wanderfreudige Vagabundos eröffnet sich eine Landschaft voller Entdeckungen – vom verwitterten Baumriesen bis zum verborgenen Leben im Waldbach.
Tiere & Natur: Wildkatzen, Moore und besondere Entdeckungen
Hier gilt das Motto „Natur Natur sein lassen“. Bis 2045 sollen mindestens 75 Prozent der Fläche der natürlichen Entwicklung überlassen sein. Wälder mit urwaldähnlichen Strukturen entstehen dabei über Generationen.
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Heimliche Waldbewohner: Wildkatzen, seltene Schwarzstörche⤴ und 17 nachgewiesene Fledermausarten finden hier Lebensräume. Die scheuen Katzen bekommst du allerdings nur selten zu Gesicht.
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Faszinierende Hangmoore: Im Ochsenbruch wachsen Torfmoose, Wollgras und fleischfressender Sonnentau. Auf ausgewiesenen Wegen kannst du diesen besonderen Lebensraum kennenlernen.
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Entdeckung im Bach: Die 2024 neu beschriebene Rotalge Hoefkenia hunsrueckensis gilt als Hinweis auf sehr gute Wasserqualität an ihren Wuchsorten.
👉 🦅 Schwarzstorch – majestätischer Vogel, selten zu sehen in Europas Wäldern.↗


Keltisches Erbe & sagenumwobene Orte
Zwischen Felsen und Wäldern wird Geschichte greifbar: Entdecke die Spuren keltischer Siedler und mittelalterlicher Burgherren.
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Keltenpark Otzenhausen: Erkunde das rekonstruierte Keltendorf und wandere zum gewaltigen Ringwall auf dem Dollberg – einer eindrucksvollen Befestigungsanlage aus der Eisenzeit.
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Wildenburg bei Kempfeld: Burgruine, Aussichtsturm und der nahe „Hexentanzplatz“ verbinden weite Ausblicke mit historischen Spuren und geheimnisvollen Geschichten.
Wandern & Freizeit: Dein Abenteuer im Hunsrück
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Traumschleife Gipfelrauschen: Der Premiumwanderweg führt über naturnahe Pfade zum Erbeskopf, dem mit 816 Metern höchsten Berg von Rheinland-Pfalz.
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Saar-Hunsrück-Steig 📕 PDF: Entdecke auf ausgewählten Etappen die Wälder, Felsen und abwechslungsreichen Landschaften des Nationalparks.
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Freizeit am Erbeskopf: Die Sommerrodelbahn ergänzt deinen Wandertag während der Betriebssaison. Die Hängeseilbrücke Geierlay bei Mörsdorf liegt außerhalb des Nationalparks und eignet sich als separates Ausflugsziel.
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Ranger-Touren: Erfahre bei kostenlosen Führungen mehr über die entstehende Wildnis. Prüfe vorab die Termine und melde dich entsprechend den Teilnahmebedingungen an.
Besuch planen: Die drei Nationalpark-Tore
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Hunsrückhaus am Erbeskopf (RLP): Ausstellungen, Waldklang & Sport.
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Wildenburg (RLP): Wildfreigehege & mittelalterliches Flair.
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Keltenpark (SL): Lebendige Archäologie & Keltendorf.
Fazit: Der Nationalpark Hunsrück-Hochwald ist kein bloßes Schutzgebiet – er ist ein lebendiges Labor der Natur und ein Abenteuerspielplatz für Entdecker.
