
Naturparks in Deutschland
Naturparks in Deutschland – Natur erleben und Kulturlandschaften entdecken
Naturparks verbinden abwechslungsreiche Landschaften mit regionaler Geschichte und nachhaltiger Erholung. Wälder, Wiesen, Gewässer und gewachsene Kulturlandschaften prägen ihren besonderen Charakter. Deutschland zählt derzeit 104 ausgewiesene Naturparks.
Sie bewahren wertvolle Lebensräume und fördern zugleich eine umweltgerechte Landnutzung, nachhaltigen Tourismus und regionale Entwicklung. Für dich bieten sie vielfältige Möglichkeiten zum Wandern, Radfahren und Entdecken – mit Rücksicht auf Natur und Landschaft.
Was unterscheidet Naturparks von Nationalparks?
In Naturparks stehen der Schutz und die nachhaltige Nutzung charakteristischer Landschaften miteinander im Mittelpunkt.
Nationalparks⇨ verfolgen dagegen vorrangig das Ziel, natürliche Prozesse auf großen Flächen möglichst ungestört ablaufen zu lassen. Forschung, Umweltbildung und Naturerlebnisse ergänzen diese Aufgabe, soweit sie mit dem Schutzzweck vereinbar sind.


Im Herzen Baden-Württembergs: Der Naturpark Stromberg-Heuchelberg – Wein, Wald und Wildnis

Naturpark Stromberg-Heuchelberg – Auszeit zwischen Wein und Wald
Zwischen Stuttgart, Heilbronn, Karlsruhe und Pforzheim laden sanfte Hügel, Weinberge, Streuobstwiesen und Wälder zum Durchatmen ein.
„Wein. Wald. Wohlfühlen.“ passt hier perfekt: Schattige Wanderwege führen zu offenen Rebhängen und weiten Ausblicken. Im Zabergäu kommen regionale Weine und Genussmomente dazu.
Im Herbst leuchtet die Landschaft in Gelb, Orange und Rot – ideal, um die Wanderschuhe zu schnüren und die Kamera einzupacken.
Naturerlebnisse im Naturpark Stromberg-Heuchelberg
Rund ums Naturparkzentrum Zaberfeld
Aktueller Hinweis: Das Gebäude des Naturparkzentrums an der Ehmetsklinge ist wegen Dachschäden bis auf Weiteres geschlossen. Die Ausstellungen können derzeit nicht besucht werden. WildkräuterWelt und Wildkatzen-Spielanlage sind weiterhin frei zugänglich; die überdachte Terrasse bleibt gesperrt.
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Wildkatzen-Spielanlage: Spielerisch entdecken Kinder die Fähigkeiten und Lebensweise der scheuen Waldbewohner. Die Anlage ergänzt normalerweise die Wildkatzenausstellung im Gebäude.
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WildkräuterWelt: Über 120 gesäte und gepflanzte heimische Wildkräuter bieten Nahrung für Wildbienen und Schmetterlinge. Infotafeln erklären, wie Steinhaufen, offene Bodenstellen und andere Kleinlebensräume die Artenvielfalt fördern.
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Storchennest im Blick: Von den Sitzgelegenheiten der WildkräuterWelt kannst du das benachbarte Nest beobachten. Ob gerade Betrieb herrscht, hängt von Jahreszeit und Besetzung ab – Naturkino mit eigenem Spielplan.
Vor deinem Ausflug: Prüfe die aktuellen Hinweise des Naturparks zur Zugänglichkeit und Wiedereröffnung.


Wandern im Naturpark Stromberg-Heuchelberg
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Wander3Klänge⤴: An zahlreichen Startpunkten warten jeweils drei unterschiedlich lange Rundtouren. Du entscheidest: kurze Auszeit, ausgedehnte Wanderung oder eine Extrarunde durch Wald und Weinberge.
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Weißer Steinbruch bei Pfaffenhofen⤴: Der ehemalige Steinbruch ist für bedeutende Fossilienfunde bekannt. Heute lohnt sich der Besuch besonders wegen der Aussichtsplattform mit weitem Blick über das Zabergäu.
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Ravensburg bei Sulzfeld⤴: Die Ravensburg-Tour verbindet Weinberge, Wiesen und Wälder mit der markanten Burganlage. Ein Wanderziel für alle, die Landschaft gern mit Geschichte verbinden.
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Eppinger-Linien-Weg⤴: Rund 41 Kilometer zwischen Eppingen und Mühlacker verbinden historische Verteidigungsanlagen mit Kunst und Natur. Die Spiegelinstallation bei Leonbronn spielt mit Perspektiven und erinnert an verzerrte Feindbilder vergangener Kriege.
Seen und ruhige Naturorte
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Ehmetsklinge bei Zaberfeld: Der zum Hochwasserschutz angelegte Stausee ist ein beliebtes Ausflugsziel mit Uferwegen und Liegewiesen. Wegen Bauwerksprüfung und Sanierung wird der See abgesenkt; 2027 fällt die Badesaison aus. Prüfe vor deinem Besuch die aktuellen Hinweise der Gemeinde.
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Horrheimer Seewaldseen: Waldwege und Wasserflächen laden zum Durchatmen ein. Rund um Horrheim und Gündelbach findest du abwechslungsreiche Wandermöglichkeiten – für eine kurze Pause am Wasser oder eine längere Entdeckerrunde.
Naturschutz & Biodiversität: Gemeinsam Lebensräume schaffen
Im Naturpark Stromberg-Heuchelberg beginnt Naturschutz auch direkt vor der Haustür: auf kommunalen Grünflächen, in Gärten und auf Streuobstwiesen. Die Gemeinde Zaberfeld geht im Projekt „Naturparkkommunen für biologische Vielfalt“ als Pilotkommune voran. Gemeinsam mit Landwirten, Naturschutzvereinen und weiteren Beteiligten vor Ort sollen Lebensräume erhalten und Maßnahmen zum Schutz der Artenvielfalt aufeinander abgestimmt werden.
Projekte und Ziele im Überblick
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Blühender Naturpark — Schulungen vermitteln Bauhof-Mitarbeitern, wie naturnahe Wildblumenwiesen angelegt und gepflegt werden. Gebietsheimisches Saatgut, passende Mähtermine und das Entfernen des Mähguts schaffen bessere Bedingungen für Wildblumen und Insekten.
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Charta für biologische Vielfalt — Als langfristiges Ziel ist eine kommunale Selbstverpflichtung unter dem Namen „Zaberfeld für biologische Vielfalt“ vorgesehen. Sie soll den Schutz der Biodiversität dauerhaft in der Gemeinde verankern.
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Lebensräume vor Ort stärken — Naturnahe Grünflächen, Blühstreifen und die Pflege von Streuobstwiesen bieten konkrete Ansatzpunkte, um die biologische Vielfalt in Zaberfeld zu fördern.


Veranstaltungen im Naturpark Stromberg-Heuchelberg
Natur entdecken, regionale Spezialitäten probieren und die Menschen dahinter kennenlernen: Die Veranstaltungen im Naturpark verbinden Ausflüge mit neuen Einblicken in die Landschaft.
Gemeinsam draußen unterwegs
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Geführte Naturerlebnisse: Mit den Naturparkführerinnen und Naturparkführern entdeckst du je nach Angebot Wildkräuter, Tierspuren oder die Besonderheiten der Kulturlandschaft. Im wechselnden Programm finden auch Familien passende Ausflüge.
Regional genießen
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GenussScheunen: In Diefenbach, Kleingartach und Kürnbach präsentieren regionale Anbieter ihre Erzeugnisse. Zwischen Wein, Honig und saisonalen Spezialitäten bleibt Gelegenheit für Gespräche und kleine Kostproben.
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Naturparkmärkte: An wechselnden Veranstaltungsorten kannst du Produkte aus der Region entdecken und direkt bei den Erzeugern einkaufen.
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Brunch im Naturpark: Traditionell am ersten Sonntag im August kommen regionale Köstlichkeiten auf den Frühstückstisch. Veranstaltungsort, Angebot und Anmeldung werden für das jeweilige Jahr bekannt gegeben.
Gut geplant: Prüfe vor deinem Besuch Termine, Treffpunkte, Kosten und Anmeldefristen im offiziellen Veranstaltungskalender ⤴.

Naturpark Schwäbisch‑Fränkischer Wald – Vielfalt, Tiefe, Geschichte
Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald – Schluchten, Wälder und Römergeschichte
Nordöstlich von Stuttgart verbindet der Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald ausgedehnte Mischwälder, Streuobstwiesen und stille Bachtäler mit spannender Kulturgeschichte. Verwunschene Schluchten, historische Mühlen und die Spuren der Römer am UNESCO-Welterbe Limes machen jede Entdeckertour abwechslungsreich. Ob beim Wandern, Radfahren oder auf einer geführten Naturtour: Hier findest du kleine Abenteuer und ruhige Auszeiten zwischen Wald und Wiese.
Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald: Steckbrief
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Gründung: 1979 – der zweitälteste Naturpark Baden-Württembergs.
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Fläche: Rund 1.270 km² in 48 Städten und Gemeinden sowie sechs Landkreisen.
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Naturräume: Unter anderem Mainhardter Wald, Waldenburger Berge, Welzheimer Wald und Löwensteiner Berge.
Besondere Ausflugsziele
UNESCO-Welterbe Limes
Der Obergermanisch-Rätische Limes führt mitten durch den Naturpark. Kastellreste, rekonstruierte Wachtürme und Informationswege machen die römische Grenzgeschichte erlebbar. Besonders lohnend sind der Archäologische Park Ostkastell Welzheim und der rekonstruierte Limesturm bei Grab.
Schluchten und Grotten entdecken
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Schillergrotte & Schelmenklinge (Lorch)⇨: Sandsteinfelsen, schmale Waldpfade und plätschernde Bäche prägen diese Ausflugsziele. In der Schelmenklinge ergänzen während der Saison kleine Wasserspiele das Naturerlebnis.
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Tobelschlucht (Spiegelberg)⇨: Der Dentelbach hat hier eine eindrucksvolle Klinge geschaffen. Zwischen Felswänden und einem kleinen Wasserfall liegt der „Hohle Stein“, eine grottenartig unterspülte Sandsteinbank.
Streuobstwiesen im Schwäbischen Mostviertel
Rund um Backnang prägen hochstämmige Obstbäume und alte Sorten die Kulturlandschaft. Blüten, Baumhöhlen und artenreiche Wiesen bieten Insekten, Vögeln und weiteren Tieren Nahrung und Rückzugsorte – besonders reizvoll zur Obstblüte und im Herbst.


Aktivitäten im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald
Wandern – ausgewählte Touren
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Schillergrotte & Schelmenklinge (rund 9 km)⤴: Ab Lorch verbinden sich beide Ausflugsziele zu einer abwechslungsreichen Runde mit teilweise steilen Waldpfaden. Die Wasserspiele sind saisonal aufgebaut.
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Tobelschlucht-Tour⤴: Eine Wanderung zum „Hohlen Stein“ lässt sich mit der Bodenbachschlucht kombinieren. Länge und Anspruch hängen von der gewählten Runde ab.
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Mühlenwanderweg (37 km)⤴: Der Hauptweg verbindet historische Mühlen im Schwäbischen Wald. Kürzere Rundtouren ermöglichen einzelne Tagesausflüge; aktuelle Umleitungen beachten.
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Landschaftserlebnisweg ’s Äpple (83,6 km)⤴: Der Hauptweg rund um die Backnanger Bucht lässt sich abschnittsweise erkunden. Ergänzende Rundwege bieten kürzere Alternativen.
Geführte und inklusive Naturerlebnisse
Zertifizierte Naturparkführerinnen und Naturparkführer vermitteln Naturkunde und Regionalgeschichte. Die Veranstaltungsreihe „Ebnisee für Alle“ bringt Menschen mit und ohne Einschränkungen bei gemeinsamen Mitmachaktionen zusammen. Prüfe beim jeweiligen Angebot Zugänglichkeit, Anforderungen und Anmeldung.
Für längere Wanderrunden: Die längenverstellbaren LEKI Khumbu Lite Trekkingstöcke ⤴ lassen sich passend zu Körpergröße und Gelände einstellen.
Kulinarik und Märkte im Schwäbischen Wald
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Naturparkmärkte: An wechselnden Veranstaltungsorten bringen regionale Erzeuger ihre Produkte direkt an den Marktstand. Bauernbrot, Käse, Honig und saisonale Spezialitäten machen den Einkauf zum kleinen Genussausflug.
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Hofläden entdecken: Beim Demeter-Hof Vogel findest du unter anderem eigene Fleisch- und Wurstwaren, Milchprodukte und Backwaren aus dem Holzofen. Besondere Aktionen und Brunchangebote solltest du direkt beim Hof prüfen.
Umweltbildung und gelebter Naturschutz
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Naturpark-Schulen: Die Grundschule Kaisersbach ist seit 2015 zertifiziert. Natur, regionale Landwirtschaft und praktische Erfahrungen draußen gehören dort zum Lernen dazu.
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Naturpark-Kindergärten: Auch der Waldkindergarten Urbach ist Teil des Netzwerks. Kinder entdecken hier ihre Umgebung mit allen Sinnen und lernen natürliche Kreisläufe kennen.
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Blühender Naturpark: Naturnahe Grünflächen schaffen Nahrung und Rückzugsorte für Insekten. Schulungen unterstützen kommunale Bauhöfe bei der passenden Anlage und Pflege.
Aktuelle Termine: Die Broschüre „Naturpark aktiv“ und der offizielle Veranstaltungskalender helfen dir bei der Ausflugsplanung.
Für unterwegs: Die wiederbefüllbare SIGG Traveller 0,6 l ⤴ aus Aluminium passt zu kleinen Ausflügen und bewussten Pausen im Grünen.


Praktische Infos für deinen Naturparkbesuch
Naturparkzentrum Murrhardt
Adresse: Marktplatz 8, 71540 Murrhardt
Telefon der Tourist-Info: +49 7192 213777
Eintritt zur Naturpark-Erlebnisschau: kostenlos
Öffnungszeiten:
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Montag, Dienstag und Donnerstag: 9–12:30 Uhr und 13:30–15 Uhr
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Mittwoch und Freitag: 9–12:30 Uhr
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Samstag, Sonntag und Feiertage: 9:30–13 Uhr
Anreise und Tourenplanung
Plane deine Verbindung nach Murrhardt und mögliche Weiterfahrten zu den Wanderstartpunkten mit dem aktuellen Bus- und Bahnfahrplan. Das Naturparkzentrum bietet Karten und Informationen für deine Ausflüge.
Vagabundo-Tipp: Für schmale Schluchtenpfade brauchst du Trittsicherheit und griffige Wanderschuhe. Bei Nässe können Wurzeln, Steine und Holzstufen rutschig werden. Prüfe vor dem Start Wetter und Wegesperrungen.
Naturwunder bei Murrhardt – Wasserfälle und Felsen
Hörschbachschlucht
In der geschützten Hörschbachschlucht zeigt Wasser seine Gestaltungskraft: Der Vordere Wasserfall stürzt gut fünf Meter über eine harte Gesteinsbank. Der Hintere Wasserfall überwindet in mehreren Kaskaden insgesamt etwa zwölf Meter. Unterschiedlich widerstandsfähige Gesteinsschichten formen diese eindrucksvolle Landschaft.
Für deine Planung: Nutze ausgeschilderte, freigegebene Wege und kläre den aktuellen Zustand vorab bei der Tourist-Info. Die Stadt weist darauf hin, dass die Wege direkt in der Schlucht nicht mehr gepflegt werden.
Murrhardter Felsenmeer
Am Riesberg liegen mächtige, moosbewachsene Sandsteinblöcke unterhalb einer Felswand. Sie stammen aus deren Abrissbereich und erzählen von Hangbewegungen und Verwitterung.
Der 6,5 Kilometer lange Premiumspazierwanderweg „Felsenmeer“⤴ verbindet die Felslandschaft mit historischen Grenzsteinen, dem Römersee und dem Riesbergturm. Plane etwa zweieinhalb Stunden Gehzeit ein; einige Pfadabschnitte verlangen Trittsicherheit.
Klein und sinnvoll im Wanderrucksack: Das deuter First Aid Kit Active ⤴ enthält eine kompakte Erste-Hilfe-Grundausstattung für unterwegs.


Strümpfelbachtal
Sandsteinwasserfälle, Quellen und moosige Felsen prägen das geschützte Waldtal bei Althütte. Der Bach hat sich tief in die unterschiedlichen Gesteinsschichten eingeschnitten und eine abwechslungsreiche Schluchtenlandschaft geschaffen.
Vor deiner Tour: Die Gemeinde veröffentlicht einen Sperrhinweis wegen beschädigter Wege und Brücken. Kläre die aktuelle Freigabe und beachte die Beschilderung vor Ort.
Ebnisee
Der Ebnisee wurde 1745 als Schwellsee für die Scheitholzflößerei angelegt. Waldwege, Einkehrmöglichkeiten und die nahe Gallengrotte machen ihn zu einem beliebten Ausflugsziel.
Aktueller Hinweis: Ab Herbst 2026 ist das Ablassen des Sees angekündigt; für 2027 sind Entschlammungsarbeiten vorgesehen. Bade- und Bootsangebote deshalb nicht ungeprüft einplanen.
Brunnen- und Hägelesklinge
Bei Kaisersbach, zwischen Ebersberg und Täle, liegen zwei eindrucksvolle Sandsteinschluchten dicht beieinander. Enge Klingen⇨, Grotten und überhängende Felsvorsprünge zeigen, wie Wasser und Frost die Landschaft formen.
Namensgeber der Hägelesklinge soll Johannes Hägele aus Ebersberg sein, der sich hier im 19. Jahrhundert aus Furcht vor einer Militärstrafe versteckte.
Welzheim und der Limes – Römergeschichte entdecken
Welzheim verbindet das Stadtmuseum, mächtige Mammutbäume beim Stadtpark und den Archäologischen Park Ostkastell zu einem abwechslungsreichen Ausflugsziel.
Im Ostkastell machen das rekonstruierte Westtor, sichtbare Grundrisse und Informationstafeln den römischen Militäralltag greifbar. Besonders ungewöhnlich sind die Schuhfunde aus den Kastellbrunnen: Erhaltene Männer-, Frauen- und Kindersandalen erzählen vom Leben vor rund 1.800 Jahren.
Unterwegs am UNESCO-Welterbe
Der Limes➜ gehört seit 2005 zum UNESCO-Welterbe. Der Obergermanisch-Rätische Limes bildet gemeinsam mit dem Hadrianswall und dem Antoninuswall in Großbritannien die Welterbestätte „Grenzen des Römischen Reiches“.
Auf dem Limeswanderweg⇨ kannst du römische Spuren im Naturpark zu Fuß erkunden. Der Deutsche Limes-Radweg und die Deutsche Limes-Straße erschließen weitere Stationen der ehemaligen Grenze.
Für deine nächsten Entdeckerrunden: Der KOMPASS-Wanderführer „Dein Augenblick – Remstal und Schwäbischer Wald, Backnanger Bucht“ ⤴ bietet 31 Tourenvorschläge durch die Region.


DEUTSCH-BELGISCHER NATURPARK HOHES VENN-EIFEL
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Der Deutsch-Belgische Naturpark Hohes Venn-Eifel verbindet Landschaften in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und der belgischen Wallonie. Grundlage der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit sind die Gemünder Abkommen vom 3. Februar 1971 zwischen Belgien und den beiden deutschen Bundesländern – für gemeinsamen Landschaftsschutz und Naturerlebnisse über Grenzen hinweg.
Grenzenlose Zusammenarbeit im Naturpark Hohes Venn-Eifel
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Gemeinsames Leitbild: Seit 2019 gibt ein grenzüberschreitendes Leitbild die Richtung vor: Naturerlebnisse verbinden, Barrierefreiheit berücksichtigen, mehrsprachige Informationen ausbauen und Lebensräume besser vernetzen.
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Naturschutz über Grenzen hinweg: Gemeinsame Projekte helfen, Bäche, Moore und Talauen zu renaturieren. Auch die Zusammenarbeit im Einzugsgebiet der Our gehört dazu.
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Natur gemeinsam entdecken: Der Veranstaltungskalender „Eifel-Expeditionen“ bündelt Angebote auf beiden Seiten der Grenze – von geführten Wanderungen bis zu spannenden Naturbeobachtungen.
Landschaftliche Highlights: Moore, Seen und Flusstäler
Hohes Venn – unterwegs auf dem Dach Belgiens
Weite Moor- und Heideflächen, vereinzelte Birken und dunkle Tümpel prägen diese besondere Landschaft. Nebel und raues Wetter sorgen für eine geheimnisvolle Atmosphäre. Auf freigegebenen Wegen und Holzstegen entdeckst du empfindliche Lebensräume, in denen zahlreiche Bäche entspringen.
Seen und Talsperren – Auszeit am Wasser
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Bütgenbacher See: Der rund 120 Hektar große Stausee verbindet Wassersport mit entspannten Uferwegen. Zum Freizeitangebot in Worriken gehören der VENNtastic Beach und ein Hochseilgarten.
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Robertviller See: Waldreiche Ufer und Badeangebote machen den Stausee zum beliebten Ausflugsziel. In der Nähe wartet die Burg Reinhardstein auf einem Felsvorsprung.
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Wesertalsperre bei Eupen: Das Trinkwasserreservoir bietet eine eindrucksvolle Kulisse für Wanderungen. Am Besucherzentrum ergänzen ein Waldlehrpfad und eine Kletterwand das Angebot.
Ourtal – zwischen Flussbögen und Felsen
Im Ourtal wechseln offene Auen mit bewaldeten Hängen und engen Felspassagen. Rund um Ouren und Burg-Reuland findest du abwechslungsreiche Wander- und Radwege – für Entdeckertouren mit Wasserblick und einer guten Portion Grenzlandgeschichte.


Aktivitäten im Naturpark Hohes Venn-Eifel
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Wandern auf dem Eifelsteig⤴: Der Premiumwanderweg verbindet abwechslungsreiche Landschaften. Auf seinen nördlichen Etappen entdeckst du die Moor- und Heidegebiete des Hohen Venns.
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Radfahren auf der Vennbahn⤴: Die ehemalige Bahntrasse führt auf rund 125 Kilometern von Aachen durch Ostbelgien nach Troisvierges in Luxemburg. Ideal für eine grenzüberschreitende Radtour mit Landschaftswechseln und Eisenbahngeschichte.
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Kulturgeschichte entdecken: Römische Spuren, historische Dörfer und mittelalterliche Burgen erzählen von der bewegten Vergangenheit der Grenzregion.
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Wildnarzissen erleben: Im Frühling leuchten manche Bachtäler goldgelb. Ausgewiesene Wanderwege und geführte Touren bringen dich zu den Blüten – anschauen und fotografieren, pflücken bleibt tabu.
Heckenlandschaft – wertvolle Lebensadern
Weißdornhecken und andere heimische Gehölze gliedern die Wiesen und Weiden der belgischen Eifel. Sie bremsen den Wind und bieten Vögeln sowie Insekten Nahrung und Rückzugsräume.
Laut Tourismusagentur Ostbelgien werden in der belgischen Eifel rund 856 Kilometer Hecken durch Fördermaßnahmen geschützt. Ihre Pflege bewahrt zugleich ein charakteristisches Stück Kulturlandschaft.
Für wechselhaftes Vennwetter: Die deuter Raincover Mini ⤴ ergänzt kleine Tagesrucksäcke bis 22 Liter um einen praktischen Regenschutz.
👉 🌳 Heilwirkung der Bäume – wie Natur Körper & Geist stärkt.
Praktische Infos zum Naturpark Hohes Venn-Eifel
Geschäftsstellen und Naturparkzentrum:
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Belgien: Naturparkzentrum Botrange, Route de Botrange 131, B-4950 Waimes (Weismes).
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Nordrhein-Westfalen: Naturpark Nordeifel, Bahnhofstraße 16, D-53947 Nettersheim.
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Rheinland-Pfalz: Naturpark Nordeifel, Tiergartenstraße 70, D-54595 Prüm.
Vor deiner Tour: Prüfe die aktuellen Öffnungszeiten, Wetterbedingungen und Wegesperrungen. Im Hohen Venn gelten besondere Zugangsregeln. Eine rote Fahne bedeutet: Ab diesem Zugang ist der betroffene Bereich gesperrt.


Der Naturpark Barnim

Naturpark Barnim – eiszeitliche Landschaft zwischen Berlin und Brandenburg
Der Naturpark Barnim ist mit rund 750 km² das einzige gemeinsame Großschutzgebiet von Berlin und Brandenburg. Etwa 5,4 Prozent liegen in den Berliner Bezirken Pankow und Reinickendorf. Der größere Teil erstreckt sich zwischen Bernau, Eberswalde, Bad Freienwalde, Liebenwalde und Oranienburg.
Wälder, Seen, Moore und stille Fließtäler laden dich zu Entdeckungstouren ein. Typische Spuren der Eiszeit sind die Sölle: kleine, oft rundliche Gewässer, die nach dem Abschmelzen zurückgebliebener Eisblöcke entstanden. Sie bieten seltenen Amphibien wertvolle Lebensräume – darunter der Rotbauchunke, dem Wappentier des Naturparks.
Anreise in den Naturpark Barnim
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S-Bahn: Mit S1 oder S8 erreichst du Birkenwerder als Ausgangspunkt fürs Briesetal. Die S2 bringt dich nach Buch und Karow – für Touren zum Bucher Forst oder zu den Karower Teichen.
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Heidekrautbahn RB27: Über Berlin-Karow gelangst du nach Wandlitz und Wandlitzsee. Zum Liepnitzsee geht es anschließend zu Fuß oder mit dem Fahrrad weiter.
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Tourenplanung: Prüfe vor der Abfahrt die aktuelle Verbindung und plane den Weg vom Bahnhof zum Wanderstart mit ein.
Radfahren, Wandern und Paddeln
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Berlin–Usedom: Der Radfernweg durchquert den Naturpark und verbindet Waldstrecken mit abwechslungsreichen Ortsdurchfahrten.
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66-Seen-Wanderweg: Besonders reizvoll ist die rund 14 Kilometer lange Briesetal-Etappe von Birkenwerder nach Wensickendorf.
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Finowkanal: Entdecke die historische Wasserstraße vom Kanu aus oder folge dem Treidelweg zu Fuß und mit dem Rad.
Naturerlebnisse und Ausflugsziele
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Liepnitzsee: Waldreiche Uferwege, Badestellen und die Insel Großer Werder machen den See zum beliebten Tagesziel. Die Fähre „Frieda“ setzt zur Insel über; Fahrtage vorher prüfen.
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Briesetal: Zwischen Erlenbruchwald, kleinen Seen und feuchten Niederungen wanderst du entlang der gemächlich fließenden Briese.
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Hobrechtsfelde: Auf ehemaligen Rieselfeldern halten Konikpferde und robuste Rinder die halboffene Landschaft frei.
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BARNIM PANORAMA in Wandlitz: Naturparkzentrum und Agrarmuseum verbinden Landschaftsgeschichte mit Einblicken in die Landwirtschaft.
Weitere Ausflugsziele im Barnimer Land
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Kloster Chorin: Mittelalterliche Backsteingotik im benachbarten Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin.
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Schiffshebewerke Niederfinow: Historische und moderne Ingenieurkunst nebeneinander – Schiffe überwinden hier 36 Meter Höhenunterschied.
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Wildpark Schorfheide: Beobachte Wisente, Wölfe und Przewalski-Pferde in großzügigen Gehegen.
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Zoo Eberswalde: Ein Familienziel mit Löwenanlage und tropischem Urwaldhaus.


Naturschutz & Umweltbildung im Naturpark Barnim
Hier wird Naturschutz praktisch: Kinder bauen Nisthilfen, erkunden Lebensräume und entdecken die Natur vor ihrer Haustür.
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Wiedehopf-Schutz in der Schönower Heide: Schülerinnen und Schüler der Grundschule Schönow bauten Nistkästen für den seltenen Vogel. Eine Innenkamera ermöglicht spannende Einblicke ins Nestleben.
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Naturpark-Kita „Waldgeister“: Die erste zertifizierte Naturpark-Kita der Gemeinde Wandlitz verbindet ihren Alltag mit Naturbeobachtungen und Angeboten der Naturwacht.
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Naturpark-Schule Schönow: Als erste ausgezeichnete Schule des Naturparks bringt sie regionale Naturthemen regelmäßig in Unterricht, Exkursionen und Projekttage ein.
Veranstaltungen & geführte Entdeckertouren
Bei RangerTouren und Bildungsangeboten lernst du den Barnim aus neuen Blickwinkeln kennen. Das BARNIM PANORAMA ergänzt das Naturerlebnis um wechselnde Museumsveranstaltungen.
Prüfe vor deinem Besuch das aktuelle Programm: Treffpunkte, Altersangaben und eine mögliche Anmeldung unterscheiden sich je nach Angebot.
Für kleine Naturbeobachter: Das BRESSER JUNIOR 6×21 Kinderfernglas ⤴ eignet sich ab sechs Jahren, um Vögel aus respektvollem Abstand genauer zu betrachten.
Übernachten & regional genießen
Unterkünfte im Naturpark Barnim und seiner Umgebung
Ob Ferienwohnung, Pension oder Ferienhaus am Wasser: Wähle deinen Ausgangspunkt passend zu deinen geplanten Touren. Prüfe bei Reisen mit Hund ausdrücklich die Haustierregelung der Unterkunft.
Beispiele in der weiteren Region sind das Hafendorf Zerpenschleuse, dessen Ferienhäuser unter anderem über NOVASOL angeboten werden, und das ART HOUSE am Werbellinsee in Joachimsthal.
Kulinarische Entdeckungen
Wildgerichte aus der Schorfheide, Kleine Maränen aus heimischen Seen und Bio-Käse aus Brodowin bringen regionale Vielfalt auf den Teller. Hofläden und saisonale Speisekarten laden dazu ein, unterwegs neue Lieblingsprodukte zu entdecken.
Praktische Tipps für deinen Besuch
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BARNIM PANORAMA: Das Naturparkzentrum in Wandlitz öffnet regulär täglich außer freitags von 10–18 Uhr. Erwachsene zahlen 8 €. Feiertagsregelungen vorab prüfen. Stand: Oktober 2026.
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Reisezeit: Im Sommer locken die Badeseen, im Herbst begleiten bunte Laubwälder deine Wanderungen.
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Qualität: Der Naturpark Barnim wurde 2025 erneut als „Qualitäts-Naturpark“ des Verbands Deutscher Naturparke ausgezeichnet.
Für die Pause unterwegs: Der Light My Fire Spork Original BIO ⤴ kombiniert Löffel, Gabel und Messerkante – ein leichtes Mehrwegbesteck fürs Picknick.


Naturpark Bayerische-Rhön

Naturpark Bayerische Rhön – Basaltkuppen und weite Ausblicke
Der Naturpark Bayerische Rhön liegt im Norden Bayerns am Dreiländereck mit Hessen und Thüringen. Vulkanisch geprägte Basaltkuppen, wertvolle Moore, naturnahe Buchenwälder und offene Bergwiesen machen die Landschaft zum abwechslungsreichen Wanderziel. Große Teile gehören zum UNESCO-Biosphärenreservat Rhön – dem „Land der offenen Fernen“.
Steckbrief: Naturpark Bayerische Rhön & UNESCO-Status
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Naturparkfläche: Rund 1.250 km² im Norden Bayerns.
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UNESCO-Biosphärenreservat Rhön: Seit 1991 anerkannt, 2014 auf bayerischer Seite erweitert. Es umfasst insgesamt rund 2.433 km² in Bayern, Hessen und Thüringen und dient als Modellregion für nachhaltige Entwicklung.
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Lebendige Kulturlandschaft: Streuobstwiesen und traditionelle Weidewirtschaft prägen die Region. Die unverwechselbaren Rhönschafe mit schwarzem Kopf und hellem Wollkleid helfen, wertvolle Wiesen und Weiden offenzuhalten.
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Charaktervogel Rotmilan: Mit seinem tief gegabelten Schwanz ist er über der offenen Landschaft gut zu erkennen. Die Rhön trägt besondere Verantwortung für seinen Schutz.
Tipps für Naturfreunde: Rotmilane in freier Landschaft entdecken.
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Fünf besondere Erlebnisse in der Bayerischen Rhön und ihrer Umgebung
Wandern auf dem Hochrhöner
Der Premiumwanderweg verbindet Bad Kissingen mit Bad Salzungen. Seine beiden Varianten führen durch unterschiedliche Landschaften der Rhön – ideal für eine mehrtägige Wanderung oder ausgewählte Tagesetappen.
Am Schwarzen Moor bringen dich Holzstege zu Mooraugen, Wollgras und Sonnentau. Teile des Lehrpfads sind barrierefrei; bei Schnee und Eis gelten Sperrungen.
Basaltsäulen und Aussichtspunkte entdecken
Am Gangolfsberg bei Oberelsbach zeigt die eindrucksvolle Prismenwand die vulkanische Vergangenheit der Rhön.
Ein Ausflug in die thüringische Nachbarregion führt zu „Noahs Segel“ am Ellenbogen: Von der Aussichtsplattform schweift dein Blick über die Rhöner Höhen.
Sterne statt Straßenlaternen
Der Sternenpark Rhön ist seit 2014 international anerkannt. Vergleichsweise geringe Lichtverschmutzung schafft gute Bedingungen für Himmelsbeobachtungen. Geführte Sternentouren helfen dir, Sternbilder zu entdecken.
Klosterleben und Alltagsgeschichte erleben
Das Franziskanerkloster Kreuzberg verbindet Wallfahrtstradition mit eigener Braukunst.
Im Fränkischen Freilandmuseum Fladungen erzählen historische Höfe, Werkstätten und Wassermühlen vom früheren Landleben.
Winterlandschaften genießen
Bei ausreichender Schneelage locken Loipen, etwa am Arnsberg bei Oberweißenbrunn. Für Schneeschuhwanderungen nutzt du ausgewiesene Routen. Schneebericht und Freigaben vorab prüfen.
Für deinen Blick nach oben: Die Drehbare Kosmos-Sternkarte ⤴ hilft dir, den sichtbaren Sternenhimmel passend zu Datum und Uhrzeit zu erkunden.
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Naturschutz in der Rhön: Bergwiesen bewahren
Artenreiche Bergwiesen und Borstgrasrasen brauchen eine behutsame Pflege. Angepasste Mahd und die Eindämmung invasiver Pflanzen helfen, ihre Vielfalt zu erhalten.
Eine besondere Herausforderung ist die Stauden-Lupine: Sie reichert den Boden mit Stickstoff an und verdrängt Pflanzen nährstoffarmer Standorte. Schutzmaßnahmen sollen charakteristischen Arten wie Arnika wieder mehr Raum geben.
Die Rhön im Wechsel der Jahreszeiten
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Frühling: Bei botanischen Wanderungen entdeckst du die erwachenden Bergwiesen. Die Blütezeit hängt von Höhenlage und Witterung ab; aktuelle Führungsangebote vorher prüfen.
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Sommer: Auf dem Brendtalradweg erkundest du die Landschaft zwischen Bischofsheim und Bad Neustadt entlang einer ehemaligen Bahntrasse.
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Herbst: Bunte Laubwälder und vielfältige Pilzformen laden zu Entdeckungstouren ein. Fachkundig geführte Pilzexkursionen vermitteln spannende Einblicke; in geschützten Kernzonen bleiben die Pilze stehen.
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Winter: Das Biosphärenzentrum „Haus der Langen Rhön“ in Oberelsbach bietet mit seiner Dauerausstellung eine wetterunabhängige Möglichkeit, die Region näher kennenzulernen.


Übernachten & Einkehren in der Bayerischen Rhön
Übernachten mit Naturbezug: Die Umweltbildungsstätte Oberelsbach verbindet Bildungsangebote mit Übernachtungsmöglichkeiten. Ihre biozertifizierte Küche setzt auf regionale und saisonale Produkte. Besonders für Gruppen und Bildungsaufenthalte lohnt sich eine Anfrage.
Regional genießen: In Hofläden und Landgasthöfen entdeckst du Rhöner Brotzeiten und Spezialitäten heimischer Erzeuger. Achte auf die Herkunft der Produkte – so wird deine Einkehr zugleich zur Unterstützung regionaler Betriebe.
Praktische Anlaufstellen
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Haus der Schwarzen Berge: Rhönstraße 97, 97772 Wildflecken-Oberbach. Hier findest du eine interaktive Ausstellung, Touristinformation, Café und Regionalwarenladen. Laut Betreiber regulär täglich 10–17 Uhr geöffnet; Feiertagsausnahmen vorab prüfen. Stand: Oktober 2026.
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Infostelle Schwarzes Moor: Schwarzes Moor 1, 97650 Fladungen. Anlaufpunkt für Informationen zum Moorlehrpfad und zur Langen Rhön.
Anreise mit Bahn & Bus
Bahnhöfe wie Bad Neustadt an der Saale und Mellrichstadt ermöglichen die Weiterfahrt mit regionalen Bussen. Prüfe die Verbindung bis zu deinem konkreten Ausgangspunkt.
Das Rhön-Zügle verbindet Mellrichstadt und Fladungen an ausgewählten Tagen – ein Ausflug mit historischem Bahngefühl.
Für unterwegs: Auf felsigen Basaltpfaden helfen griffige Schuhe; Regen- und Windschutz gehören ins Gepäck.
Für eine warme Pause: Die SIGG Gemstone IBT 0,75 l ⤴ hält Tee oder Kaffee dank doppelwandiger Isolierung länger warm.

Der Naturpark Aukrug

Naturpark Aukrug – stille Auszeit im Herzen Schleswig-Holsteins
Westlich von Neumünster lädt der Naturpark Aukrug zum Durchatmen ein. Sanfte Geesthügel, alte Buchenwälder und weite Auentäler prägen die Landschaft. Zwischen schattigen Waldwegen und offenen Wiesen findest du Raum für entspannte Wanderungen, Naturbeobachtungen und kleine Auszeiten vom Alltag.
Naturpark Aukrug: Steckbrief & Besonderheiten
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Größe & Gründung: Rund 380 km², seit 1970 als Naturpark ausgewiesen.
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Eiszeitliche Spuren: Die Hohe Geest entstand bereits während der vorletzten Eiszeit. Ihre sanften Höhen und weiten Niederungen prägen die Landschaft bis heute.
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Kattbeker Binnendünen: Bei Altenkattbek liegen bewachsene Sanddünen mit Heideflächen und Eichenbeständen – ein ungewöhnliches Ausflugsziel fern der Küste.
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Naturschutz: Mehrere FFH- und Vogelschutzgebiete gehören zum europäischen Netzwerk Natura 2000.
Wandern & Radfahren im Naturpark Aukrug
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Tönsheider-Wald-Route⤴: Rund 5 km durch alten Naturwald, vorbei an Heideflächen und feuchten Quellbereichen. Plane etwa 1,5 Stunden ein.
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Berg-Tal-Tour⤴: Auf etwa 10,5 km entdeckst du die Buckener Au, knickreiche Feldwege und die Dörfer Mörel und Rade.
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Aukrug-Erlebnis-Tour⤴: Die rund 51 km lange Radrunde verbindet Landschaft, Dörfer und Einkehrmöglichkeiten. Starten kannst du beispielsweise in Kellinghusen.
Tierwelt entdecken
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Schwarzstorch➜: Der scheue Waldvogel wird im Aukrug gezielt geschützt. Kameraaufnahmen im Schwarzstorch-Blog ermöglichen Einblicke ins Brutgeschehen, ohne die Tiere zu stören.
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Eisvögel>: Mit Geduld lässt sich an geeigneten Gewässerabschnitten vielleicht ein blauer Farbtupfer über dem Wasser entdecken.
Kultur & Geschichte
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Bünzer Wassermühle: Ein historisches Bauwerk, das an die frühere Bedeutung der Wasserkraft erinnert.
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Museum „Dat ole Hus“: In Aukrug-Bünzen erfährst du, wie Menschen vom 18. bis ins frühe 20. Jahrhundert auf dem Land wohnten.


Naturschutzprojekte im Naturpark Aukrug
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Blütenbunt-Insektenreich: Gemeinsam mit Gemeinden, Unternehmen und Privatpersonen entstehen artenreiche Wiesen als Lebensraum für Wildbienen und Schmetterlinge.
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Lebendige Bünzauaue: Neu angelegte Gewässer bieten Jungfischen, Amphibien und Libellen Rückzugsräume und stehen bei Hochwasser mit dem Fluss in Verbindung.
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Naturnahe Waldentwicklung: In Naturschutzwäldern werden heimische Laubbäume gefördert. Alte Bäume und Totholz dürfen bleiben – wertvoller Lebensraum statt aufgeräumter Forst.
Naturpark Aukrug zu jeder Jahreszeit
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Frühling: Vogelstimmen begleiten deine Wanderung, während erste Blüten Farbe in Wald und Wiesen bringen.
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Sommer: Auf der Stör paddeln oder an der Badestelle Seelust in Hennstedt ins Wasser springen.
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Herbst: Buntes Laub und Pilze am Wegesrand machen Waldspaziergänge zur Entdeckungstour – Kamera mitnehmen!
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Winter: Auf ruhigen Wegen Tierspuren entdecken. Liegt Schnee, bekommt die Geestlandschaft einen besonderen Zauber.
Übernachten & Genießen im Naturpark Aukrug
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Übernachten am Wasser: Das Hotel Seelust in Hennstedt bietet Zimmer direkt am See – ein Ausgangspunkt für Wanderungen und Radtouren.
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Regional einkaufen: Im Hofladen der Schäferei Aukrug findest du Lamm- und Ziegenspezialitäten aus eigener Direktvermarktung.
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Saisonaler Genuss: Im Frühjahr lohnt sich ein Blick auf die Angebote der Aukruger Spargelhöfe. Hofläden und regionale Gastronomie bringen kurze Wege auf den Teller.
Praktische Infos für deinen Besuch
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Kontakt zum Naturpark: Naturpark Aukrug e. V. im Naturschutzzentrum, Bargfelder Straße 10, 24613 Aukrug. Telefon: 04873 8714661. Kläre einen Besuch vorab direkt mit dem Team.
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Mit der Bahn: Über Neumünster erreichst du den Bahnhof Aukrug mit der RB 63 Richtung Heide/Büsum. Prüfe vor der Abfahrt die aktuelle Verbindung.
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Mit dem Auto: Die Anreise erfolgt je nach Ausgangspunkt über die A7 und B430. Baustellen und Umleitungen solltest du bei der Planung berücksichtigen.
Für die Pause unterwegs: In der Tatonka Lunch Box I 1000 Lock ⤴ finden belegte Brote und feste Snacks Platz – eine wiederverwendbare Edelstahldose für deinen Tourenproviant.

