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Höckerschwan (Cygnus olor) – Europas größter heimischer Wasservogel:

Aktualisiert: vor 13 Stunden

Ein Höckerschwan (Cygnus olor) schwimmt friedlich in einem nebligen Fluss, ruhig.





Verbreitung & Lebensraum


  • Natürliches Verbreitungsgebiet: Europa, Westasien. Eingeführt in Nordamerika/Australien.

  • Lebensraum:

    • Flache Seen, Teiche, langsam fließende Flüsse,

    • Küstenlagunen (Brackwasser),

    • Parkgewässer in Städten (häufig als Ziergeflügel angesiedelt).




Ernährung


  • Pflanzenfresser: Taucht mit langem Hals nach Unterwasserpflanzen (Laichkraut, Tausendblatt).

  • Nahrungsaufnahme: Bis 1 m Tiefe; frisst täglich 3–4 kg Pflanzenmaterial.

  • Zusatznahrung in Städten: Brot (schädlich!), Mais oder spezielles Wasservogelfutter.





Fortpflanzung & Brut

Phase

Details

Paarung

Lebenslange Monogamie • Spektakuläres Balzritual: "Herzform" mit verschlungenen Hälsen

Nest

Bis 2 m breiter Pflanzenberg aus Schilf/Röhricht • An Ufern oder Inseln

Gelege

5–8 graugrüne Eier • Brutdauer: 35–38 Tage

Küken

Graugänger: Dunenjunge graubraun • Flugfähig nach 4–5 Monaten



🔸 Aggressivität: Schwanenpaare verteidigen ihr Revier vehement (besonders während der Brut). Angriffe auf Menschen/Eindringlinge mit Flügelschlägen und Bissen!


Ein Höckerschwan (Cygnus olor) mit Jungen schwimmt auf dem Wasser, Blickkontakt.
Höckerschwan mit Nachwuchs




Schutz & Gefahren


  • Natürliche Feinde: Füchse (rauben Gelege aus), Seeadler (selten adulte Schwäne).

  • Menschliche Bedrohungen:

    • Bleivergiftung durch verschluckte Angelgewichte,

    • Verheddern in Angelschnüren/Plastikmüll,

    • Kollisionen mit Stromleitungen/Verkehr.

  • Schutzstatus: In Deutschland nicht gefährdet, aber streng geschützt (Bundesartenschutzverordnung).



Besonderheiten


  • Fluggeräusch: Lautes, pfeifendes Flügelgeräusch durch kräftige Schwingen.

  • Imponierverhalten: Drohhaltung mit gebogenem Hals ("S-Kurve") und erhobenen Flügeln.

  • Kommunikation: Zischende/knurrende Laute (im Gegensatz zu trompetenden Singschwänen).




Ein Höckerschwan (Cygnus olor) breitet seine Flügel in blauem Wasser aus.










Konflikt mit Menschen


  • Fütterungsproblematik: Brot verursacht Mangelernährung und Gewässerverschmutzung.

  • Revierverteidigung: Angriffe auf Boote/Spaziergänger in der Brutzeit (März–Juni).

  • Lösung: Respektvoller Abstand (> 50 m) • Kein Brot füttern • Hunde anleinen.


Zitat des NABU:

"Höckerschwäne sind eindrucksvolle Symbole unserer Gewässer – doch ihr Schutz beginnt damit, sie nicht zu vermenschlichen und ihre Wildheit zu respektieren."


Höckerschwan (Cygnus olor) – Europas größter heimischer Wasservogel sitzt im Nest aus Schilfgras.
Höckerschwan beim Brüten

Kernlebensräume


  1. Stehende & langsam fließende Gewässer:

    • Flache Seen, Teiche, Altarme von Flüssen

    • Parkgewässer, Stadtteiche, Schlossgraben

    • Brackwasser-Lagunen (z. B. Boddengewässer)

  2. Uferstrukturen:

    • Schilfgürtel zum Nestbau (> 1 m Wassertiefe ideal)

    • Weideflächen an Land für Jungtiere

    • Inseln (als störungsarme Brutplätze)




Verbreitung

Region

Besonderheiten

Mitteleuropa

Häufigster Schwan • Ganzjährig in Deutschland/Österreich/Schweiz

Küstengebiete

Winterrast in Ostsee-Bodden, Wattenmeer (Salzwassertoleranz!)

Städtisch

Parkteiche durch Fütterung angelockt • Problem: Brotfütterung verschmutzt Wasser

Eine Gruppe von Höckerschwan (Cygnus olor) im Wasser, ruhige Szene am Seeufer.



Saisonale Anpassungen


  • Brutzeit (März–Juni):

    • Strenge Revierbindung (4–20 Hektar) • Aggressive Verteidigung!

    • Nester im dichten Schilf oder auf Inseln (> 50 m zum Ufer).

  • Winter:

    • Ziehen zu eisfreien Gewässern (Flüsse, Kläranlagen-Ausläufe)

    • Bildung großer Trupps an Mauserplätzen.



Gefahren im Lebensraum

Bedrohung

Auswirkung

Uferverbauung

Verlust von Schilfzonen/Nistplätzen

Wasserverschmutzung

Plastikmüll/Angelhaken (Vergiftung, Verletzung)

Bootsverkehr

Zerstörung von Nestern, Stress für Küken

Eutrophierung

Algenblüten → Sauerstoffmangel für Wasserpflanzen


Schutzmaßnahmen


  • Gewässerschutz:

    • Schilfzonen erhalten • Ufer nicht betonieren

    • Kein Brot füttern (stattdessen Wasservogelfutter, Getreide)

  • Bruthilfen:

    • Künstliche Inseln anlegen

    • Ruhezonen während der Brutzeit (März–Juli)

  • Angelverbote in Schwanenrevieren (verlorene Haken/Schnüre!)



Ökologische Rolle


  • „Ökosystem-Ingenieure“:

    • Halten Gewässer offen (durch Pflanzenfraß)

    • Verbreiten Pflanzensamen über Kot

  • Bioindikatoren:

    • Hohe Bestandszahlen signalisieren nährstoffreiche Gewässer.


Wichtig: Höckerschwäne sind keine Zugvögel, aber nordöstliche Populationen ziehen im Winter nach Mitteleuropa (z. B. aus Russland).


Familie Höckerschwäne (Cygnus olor) schwimmen im See, umgeben von Schilf und Wasser.



Nahrung des Höckerschwans (Cygnus olor)


Der Höckerschwan ist ein vegetarischer Wasservogel, der sich hauptsächlich von Wasserpflanzen ernährt, aber auch an Land grast.




Natürliche Nahrung

Pflanzliche Nahrung

Details

Unterwasserpflanzen

Laichkraut, Tausendblatt, Wasserpest, Algen (taucht mit langem Hals bis 1 m Tiefe)

Schwimmblattpflanzen

Seerosenblätter, Teichrosen

Uferpflanzen

Gras, Klee, junge Weidenblätter (wird an Land gegrast)

Samen & Wurzeln

Verschlingt auch Samen von Wasserpflanzen und gräbt nach Wurzeln

Täglicher Bedarf: Bis zu 4 kg Pflanzenmaterial!


Zusatznahrung in Städten (problematisch!)


  • Brot & Backwaren: Verursacht Mangelernährung und Gewässerverschmutzung (Pilzbildung).

  • Mais, Getreide, Salat: Besser geeignet, aber nur in Maßen füttern!

  • Müll & Plastik: Wird versehentlich aufgenommen → Lebensgefahr!

Fütterungstipp: Kein Brot verfüttern! Besser: Spezielles Wasservogelfutter, Weizen oder zerkleinerte Salatblätter.

Tierische Nahrung (selten!)


  • Insekten, Schnecken, kleine Krebse: Werden zufällig mit Pflanzen aufgenommen, machen aber < 1% der Nahrung aus.

  • Fischlaich & Kaulquappen: Gelegentlich, aber keine gezielte Jagd.




Gefahren durch falsche Fütterung


  1. Brotfütterung führt zu:

    • Verdauungsproblemen (Kropfverstopfung)

    • Angelockte Ratten und Gewässerverschmutzung

  2. Plastikmüll im Wasser wird verschluckt → Tod durch Verstopfung.

  3. Zuckerhaltige Lebensmittel (Kuchen, Brötchen) schädigen den Stoffwechsel.



Optimale Fütterung im Winter


  • Nur bei geschlossener Eisdecke füttern!

  • Geeignetes Futter:

    • Getreide (Weizen, Hafer)

    • Grünfutter (Salat, Spinat)

    • Spezielles Wasservogelfutter (im Fachhandel)


Merke: Höckerschwäne finden normalerweise genug Nahrung – Fütterung ist meist unnötig!




Zwei Höckerschwan (Cygnus olor) suchen im Wasser nach Nahrung, nur die Füße sind sichtbar.
Höckerschwäne bei der Suche nach Nahrung (Gründeln)








Salzdrüsen und Tastrezeptoren beim Höckerschwan (Cygnus olor)


Der Höckerschwan hat spezielle Anpassungen für seine Lebensweise im Wasser – dazu gehören Salzdrüsen zur Entsalzung und Tastrezeptoren für die Nahrungssuche.


Salzdrüsen (Supraorbitaldrüsen)


Funktion:

  • Ausscheidung von überschüssigem Salz (bei Aufnahme von Brack- oder Salzwasser).

  • Ermöglichen das Überleben in Küstengebieten (z. B. Ostsee, Boddengewässer).


Anatomie & Mechanismus:

  • Lage: Über den Augen („supraorbital“).

  • Ausscheidung: Salz wird über die Nasengänge ausgeschieden → sichtbar als Salzkruste am Schnabel.

  • Besonderheit: Effizienter als menschliche Nieren bei der Salzregulation!

Wichtig für:Wintergäste in Küstenregionen (Salzwasser-Toleranz).Stadt-Schwäne, die in verschmutzten Gewässern trinken.


Tastrezeptoren (Schnabel-Sensibilität)


Funktion:

  • Erkennen von Nahrung unter Wasser (bei schlechter Sicht).

  • Präzises Abreißen von Pflanzen ohne Sichtkontrolle.


Struktur & Lage:

  • Lamellen im Schnabel: Mit feinen Tastkörperchen (ähnlich Enten).

  • Schnabelspitze: Besonders empfindlich für feine Unterschiede (z. B. Algen vs. Plastik).

Praktische Bedeutung: Hilft bei der Unterscheidung von essbaren Pflanzen und Müll. Problem: Plastik wird trotzdem oft verschluckt (weil es sich „weich“ anfühlt).


Nahaufnahme eines Höckerschwans (Cygnus olor) – Europas größter heimischer Wasservogel mit orangefarbenem Schnabel.




Gefahren für diese Sinnesorgane


  1. Verschmutzung (Öl, Plastik) → Verstopfung der Salzdrüsen.

  2. Verletzungen (Angelhaken, Schnüre) → Schädigung der Tastrezeptoren.

  3. Bleivergiftung (durch Angelgewichte) → Nervenschäden.




Zusammenfassung:

Merkmal

Salzdrüsen

Tastrezeptoren

Funktion

Salzausscheidung

Nahrungserkennung & Manipulation

Lage

Über den Augen

Im Schnabel (Lamellen & Spitze)

Gefahren

Verstopfung durch Öl/Verschmutzung

Verletzungen durch Plastik/Angelschnüre



Fjallraven Logo und Frau mit Tasche am Seeufer, Sommerkleidung tragend.




Der männliche Höckerschwan (Cygnus olor) – Merkmale, Verhalten & Besonderheiten


Der männliche Höckerschwan, auch "Schwanenherr" genannt, unterscheidet sich in Aussehen und Verhalten leicht vom Weibchen. Hier sind die wichtigsten Fakten:




Körpermerkmale (Geschlechtsunterschiede)

Merkmal

Männchen (♂)

Weibchen (♀)

Größe/Gewicht

Größer (10–12 kg), kräftiger Hals

Leichter (8–10 kg), schlanker

Höcker

Deutlich ausgeprägter (schwarz)

Kleiner, oft weniger sichtbar

Schnabel

Stärker orange-rot mit schwarzer Basis

Mattere Farbe, weniger Kontrast

Haltung

Imponierend aufgerichtet, breitflügelig

Leicht geduckter

Achtung: Jungvögel haben noch keinen Höcker – Geschlechter sind erst ab 2 Jahren sicher unterscheidbar!


Verhalten & Revierverteidigung


a) Brutzeit (März–Juni)

  • Aggressives Revierverhalten:

    • Attackiert Eindringlinge (auch Menschen/Boote!) mit Flügelschlägen und Bissen.

    • Drohgebärde: "S-Kurven-Hals", Fauchen, Schnabelknallen.

  • Nestbau: Hilft beim Material sammeln, überlässt Bau aber meist dem Weibchen.


b) Paarungsritual

  • Spektakuläre Balz:

    • Synchrones Schwimmen mit "Herzform"-Halsstellung.

    • Laute Rufe und gegenseitiges Gefiederputzen.

  • Monogamie: Lebt in Dauerehe – aber nach Partnerverlust wird neu gebunden.



Vaterrolle & Kükenaufzucht


  • Brut: Wacht über das Nest, greift Feinde (z. B. Füchse, Möwen) an.

  • Kükenführung:

    • Führt Jungtiere zu Futterplätzen.

    • Trägt sie gelegentlich auf dem Rücken (Schutz vor Fischen wie Hechten).

  • Verteidigung:

    • Reagiert extrem aggressiv auf Hunde oder neugierige Menschen!




Zwei Höckerschwan (Cygnus olor) – Europas größter heimischer Wasservogel starten im blauen Wasser.



Gefahren & Schutz


  • Hauptbedrohungen:

    • Angler (verlorene Haken/Schnüre) → Verletzungen im Schnabel.

    • Verkehr (Kollisionen mit Autos bei Landgängen).

  • Schutztipps:

    • Abstand halten (mind. 50 m in der Brutzeit).

    • Kein Brot füttern (führt zu Mangelernährung).




Ökologische Rolle


  • "Gewässerpfleger":

    • Hält Pflanzenwuchs in Schach → verhindert Verlandung.

    • Verbreitet Pflanzensamen über Kot.

Fun Fact: Der berühmte "Schwanengesang" ist ein Mythos – Höckerschwäne sind fast stumm und geben nur Zischlaute von sich!
















Der Flug der Höckerschwäne (Cygnus olor)



Höckerschwäne sind trotz ihrer Größe und ihres Gewichts beeindruckende Flieger. Ihr Flugverhalten ist von kraftvollen Bewegungen und charakteristischen Geräuschen geprägt. Hier sind die wichtigsten Aspekte:


Drei fliegende Höckerschwan (Cygnus olor) – Europas größter heimischer Wasservogel mit Flügeln im blauen Himmel.



Start und Landung


  • Start:

    • Benötigt eine „Startbahn“ von ca. 100 m über der Wasseroberfläche, um genug Geschwindigkeit zu erreichen.

    • Läuft mit kräftigen Flügelschlägen und paddelnden Füßen über das Wasser, ähnlich einem Wasserflugzeug.

    • Erreicht beim Abheben eine Geschwindigkeit von bis zu 48 km/h.

  • Landung:

    • Gleitet mit ausgebreiteten Flügeln und „wasserskiert“ über die Oberfläche, bevor es zum Stillstand kommt.

    • An Land kann es zu Sturzlandungen kommen, bei denen der Schwan einige Meter rutscht.



Flugleistungen


  • Geschwindigkeit:

    • Im Reiseflug: bis zu 88,5 km/h.

    • Höchstgeschwindigkeit: bis zu 60 km/h (lange Strecken).

  • Flughöhe:

    • Meist niedrig über dem Wasser oder Land, aber kann bei Wanderflügen höhere Höhen erreichen.

  • Fluggeräusch:

    • Typisches schnarrend-pfeifendes Geräusch durch kräftige Flügelschläge, das über 1–2 km hörbar ist.




Flugrouten und Migration


  • Standvogel in Mitteleuropa:

    • Die meisten Höckerschwäne bleiben ganzjährig in ihrem Revier.

  • Teilzieher in Nord-/Osteuropa:

    • Populationen aus Skandinavien und Russland ziehen im Winter nach Süden (z. B. Deutschland, Dänemark).

  • Winterflüchtlinge:

    • Bei Eisbildung weichen sie auf eisfreie Flüsse oder Küstengewässer aus.




Besonderheiten und Gefahren


  • Schwerfälliger Flug:

    • Gewinnt nur langsam an Höhe und wirkt im Vergleich zu anderen Wasservögeln weniger wendig.

  • Flugunfähig während der Mauser:

    • Für 4–6 Wochen im Sommer können sie nicht fliegen.

  • Kollisionsrisiko:

    • Stromleitungen, Windräder und Verkehr stellen Gefahren dar.




Ökologische Bedeutung


  • Verbreitung von Pflanzensamen durch Kot während Flügen.

  • Störfaktor in eingeführten Regionen (z. B. USA), wo sie einheimische Arten verdrängen.

Zitat aus dem Tiergalaxie-Artikel:

"Obwohl Schwäne ein beachtliches Gewicht auf die Waage bringen können, sind sie in der Luft überraschend wendig."


Drei Höckerschwäne (Cygnus olor) heben von Wasseroberfläche ab und fliegen davon.




Wanderer auf Bergpfad mit Salewa-Logo. Landschaft mit Berg, Wandern und Natur.





Die Brut der Höckerschwäne (Cygnus olor)


Höckerschwäne sind für ihre starke Bindung an ihren Partner und ihr ausgeprägtes Brutverhalten bekannt. Hier sind die wichtigsten Fakten zu Paarung, Nestbau, Aufzucht der Jungtiere und Gefahren:



Paarung & Nestbau


Paarungsritual (Balz)

  • Spektakuläre Synchronbewegungen:

    • Schwimmen mit verschlungenen Hälsen (Herzform)

    • Gegenseitiges Putzen und laute Rufe

  • Monogamie: Meist lebenslange Partnerschaften (außer nach Partnerverlust)



Nestbau


  • Standort: Im Schilfgürtel, auf Inseln oder im flachen Uferbereich (mind. 1 m Wassertiefe)

  • Material: Große Mengen Schilf, Äste, Wasserpflanzen (bis 2 m Durchmesser!)

  • Bauweise: Das Weibchen baut, das Männchen beschützt und trägt Material heran




Brutzeit & Gelege

Phase

Details

Brutbeginn

März–April (in warmen Regionen auch früher)

Gelegegröße

5–8 Eier (selten bis 12)

Brutdauer

35–38 Tage (nur das Weibchen brütet)

Schlupf

Alle Küken schlüpfen innerhalb von 24–48 Stunden

Achtung: Höckerschwäne sind extrem aggressiv während der Brutzeit und greifen Eindringlinge an!


A nest with eight eggs, context with the Höckerschwan (Cygnus olor).
Gelege vom Höckerschwan



Kükenaufzucht


Merkmale der Jungtiere ("Graugänger")


  • Farbe: Graubraunes Daunenkleid (kein weißes Gefieder im ersten Jahr)

  • Nahrung: Anfangs Insekten, später wie Eltern pflanzenfressend

  • Flugfähigkeit: Nach 4–5 Monaten (abhängig von Nahrungsangebot)


Elternverhalten


  • Schutz: Das Männchen vertreibt Feinde (Füchse, Möwen, Hunde)

  • Transport: Küken reiten oft auf dem Rücken der Eltern (Schutz vor Fischen)

  • Führung: Familien bleiben bis zum nächsten Frühjahr zusammen




Gefahren & Schutz


Häufige Bedrohungen

  • Menschliche Störung: Boote, Angler, Fotografen (verlassenes Nest → Kälte-/Räubertod)

  • Prädatoren: Füchse (Eier), Hechte (Küken), Möwen (junge Schwäne)

  • Wetterextreme: Spätfröste (erfrieren Eier/Jungtiere), Hochwasser (Nestüberflutung)



Schutzmaßnahmen


Ruhezonen an Gewässern während der Brutzeit (März–Juli)

Keine Fütterung (lockt Ratten an, die Eier stehlen)

Nisthilfen: Künstliche Inseln für störungsfreies Brüten


Fun Fact

Höckerschwäne nutzen oft jahrelang dasselbe Nest – es wird jedes Jahr ausgebessert und vergrößert!







Steckbrief des Höckerschwan


Name: Schwan


Englischer Name: Mute Swan


Spanischer Name: Cisne vulgar


Französischer Name: Cygne tubercule


Italienischer Name: Cigno reale


Lateinischer Name: Cygnus olor


Klasse: Vögel


Ordnung: Entenvögel (Anseriformes)


Familie: Entenvögel (Anatidae)


Größe: 1,1-1,6 Meter


Gewicht: etwa 7-12 Kilogramm


Flügelspannweite: 245 Zentimeter


Aussehen: weißes Gefieder


Lebenserwartung: 10-20 Jahre


Nahrung: Wasserpflanzen, Fische, Frösche, Muscheln und Schnecken


Verbreitung: Europa, Asien, Nordamerika


Lebensraum: nährstoffreiche Seen und Flüsse


Natürliche Feinde: Fuchs, Hunde, Seeadler, Marderhund, Parasiten,

Vogelpest, Mensch, Klimawandel


Geschlechtsreife: mit etwa 3-5 Jahren


Paarungszeit: März-Mai


Brutzeit: etwa 40 Tage


Brut: eine Jahresbrut


Gelegegröße: 4-7 Eier


Sozialverhalten: Familienverband












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