Der Natur- und Geopark Vulkaneifel – Eine Landschaft zwischen Feuer und Wasser
Aktualisiert: 3. Okt.

Der Natur- und Geopark Vulkaneifel – Eine Landschaft zwischen Feuer und Wasser
Der Natur- und Geopark Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz gehört zu den außergewöhnlichsten Landschaften Deutschlands. Tiefe Maare, erloschene Vulkankegel, Lavaströme, Mineralquellen und bizarre Felsformationen erzählen von einer bewegten Erdgeschichte, die bis heute in der Landschaft sichtbar ist.
Seit 2015 trägt die Vulkaneifel die Auszeichnung UNESCO Global Geopark. Bereits im Jahr 2000 gehörte die Region zu den vier Gründungsmitgliedern des Europäischen Geopark-Netzwerks. Heute verbindet der Natur- und Geopark den Schutz des geologischen Erbes mit Naturschutz, Umweltbildung, nachhaltigem Tourismus und regionaler Entwicklung.
Besonders bekannt ist die Vulkaneifel für ihre Maare – kreisförmige Vulkantrichter, die teilweise mit tiefblauem Wasser gefüllt sind. Zusammen mit Wanderwegen, Geo-Museen und historischen Orten machen sie die Region zu einem idealen Reiseziel für Wanderer, Naturfreunde und alle, die Erdgeschichte unmittelbar erleben möchten.

Vulkaneifel: Wo Feuer die Landschaft formte
Die heutige Landschaft der Vulkaneifel entstand nicht durch einen einzelnen Vulkanausbruch. Vielmehr gab es mehrere Phasen vulkanischer Aktivität.
Eine frühe Phase liegt rund 45 bis 35 Millionen Jahre zurück. Vor etwa einer Million Jahren begann eine deutlich jüngere Vulkanphase, die zahlreiche der heute sichtbaren Vulkankegel und Maare hervorbrachte.
In der Vulkaneifel wurden rund 350 vulkanische Ausbruchszentren nachgewiesen. Dazu gehören Schlackenkegel, Lavafelder und vor allem die für die Region charakteristischen Maarvulkane.
Der bislang jüngste Ausbruch ereignete sich vor etwa 10.900 Jahren am Ulmener Maar. Damit gehört der Vulkanismus der Eifel geologisch betrachtet zur jüngsten Erdgeschichte Deutschlands.
Heute gibt es keine ausbrechenden Vulkane in der Vulkaneifel. Geowissenschaftler beobachten die Region jedoch weiterhin intensiv, denn Hebungsbewegungen, Kohlendioxidaustritte und weitere geologische Prozesse zeigen, dass der Untergrund noch immer dynamisch ist.
Die Maare – die blauen Augen der Vulkaneifel
Kaum etwas prägt das Bild der Vulkaneifel so sehr wie ihre Maare.
Sie entstehen, wenn aufsteigendes Magma auf Grundwasser trifft. Durch den plötzlichen Kontakt von heißem Magma und Wasser kommt es zu heftigen Wasserdampfexplosionen. Gestein wird herausgeschleudert und ein trichterförmiger Krater entsteht.
Nach dem Ende der vulkanischen Aktivität können sich solche Trichter mit Wasser füllen. Andere verlanden im Laufe der Zeit und entwickeln sich zu Mooren oder trockenen Senken.
Lange waren in der Vulkaneifel 77 Maare bekannt. Bei einer geologischen Neukartierung wurden 2025 rund 30 weitere bislang unbekannte Maarstrukturen identifiziert. Damit liegt die Zahl inzwischen bei etwas mehr als 100 bekannten Maaren.
Nur ein kleiner Teil enthält heute dauerhaft einen See. Andere Maare sind verlandet, vermoort oder nur noch an ihrer Landschaftsform zu erkennen.

Ulmener Maar: Deutschlands jüngster Vulkan
Das Ulmener Maar ist eines der bedeutendsten geologischen Ziele der Vulkaneifel.
Sein Ausbruch vor ungefähr 10.900 Jahren gilt als der jüngste bekannte Vulkanausbruch auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands. Um den Maartrichter liegt ein bis zu etwa 20 Meter mächtiger Wall aus Gesteinsmaterial und vulkanischer Asche.
Direkt nördlich befindet sich der Jungferweiher, ein wesentlich älterer Maartrichter, der heute ein wertvolles Feuchtgebiet bildet.
Damit liegen in Ulmen zwei geologisch sehr unterschiedliche Maarlandschaften unmittelbar nebeneinander.
Auch die Burgruine Ulmen am Rand des Maars macht den Ort interessant für Besucher, die Natur und Geschichte miteinander verbinden möchten.
Die Dauner Maare: Augen der Eifel
Zu den bekanntesten Landschaftsbildern der Region gehören die Dauner Maare.
Das Gemündener Maar, das Weinfelder Maar und das Schalkenmehrener Maar liegen nur wenige Kilometer voneinander entfernt und zeigen eindrucksvoll, wie unterschiedlich sich Maarlandschaften entwickeln können.
Besonders schön lässt sich die Landschaft vom Mäuseberg mit dem Dronketurm überblicken. Von dort reicht der Blick über die vulkanisch geprägten Höhen und mehrere Maartrichter.
Das Weinfelder Maar wird wegen seiner landschaftlichen Wirkung auch Totenmaar genannt. Direkt am Ufer steht eine kleine Kapelle, die das ruhige Erscheinungsbild zusätzlich prägt.
Das Schalkenmehrener Maar ist wiederum eng mit dem gleichnamigen Ort verbunden und gehört zu den beliebtesten Ausgangspunkten für Wanderungen.

Pulvermaar: Tiefblaues Wasser im Vulkantrichter
Das Pulvermaar bei Gillenfeld gehört zu den eindrucksvollsten wassergefüllten Maaren der Eifel.
Sein nahezu kreisrunder Trichter wird von einem weitgehend erhaltenen Tuffwall umgeben. Mit einer Wassertiefe von etwa 74 Metern ist das Pulvermaar das tiefste Maar der Eifel und einer der tiefsten natürlichen Seen Deutschlands.
Der Maartrichter entstand vor ungefähr 20.000 Jahren.
Heute verbindet das Pulvermaar Geologie und Naturerlebnis. Wanderwege führen rund um den Krater, während ein Naturfreibad im Sommer Zugang zum Wasser ermöglicht.
Meerfelder Maar und Mosenberg
Rund um Manderscheid und Meerfeld zeigt sich die vulkanische Vergangenheit besonders eindrucksvoll.
Das Meerfelder Maar liegt in einem großen Vulkantrichter und ist von Feuchtwiesen, Schilfzonen und bewaldeten Hängen umgeben.
Unweit davon erhebt sich der Mosenberg-Vulkankomplex. Mehrere Schlackenkegel und vulkanische Aufschlüsse machen das Gebiet zu einem der interessantesten geologischen Bereiche der Vulkaneifel.
Eine Besonderheit ist der Windsborn-Kratersee. Er liegt in einem echten Vulkankrater und unterscheidet sich damit geologisch von den Maarseen.
Im Vulkanerlebnispark Mosenberg lassen sich vulkanische Gesteine, Schlacken und ehemalige Förderwege besonders anschaulich erkennen.

Strohner Lavabombe: Zeugnis vulkanischer Gewalt
Zu den bekanntesten vulkanischen Sehenswürdigkeiten gehört die Strohner Lavabombe.
Die riesige, annähernd kugelförmige Gesteinsmasse besitzt einen Durchmesser von mehreren Metern und wiegt weit über 100 Tonnen.
Sie entstand nicht als einzelne durch die Luft geschleuderte Bombe in ihrer heutigen Größe. Vielmehr formte sich die Lavakugel während vulkanischer Prozesse durch das Anlagern und Rollen glühenden Materials.
Heute steht sie nahe dem Vulkanhaus Strohn und vermittelt eindrucksvoll die enorme Energie früherer Vulkanausbrüche.
Rund um Strohn finden sich außerdem Reste ausgedehnter Lavaströme und weitere vulkanische Aufschlüsse.
400 Millionen Jahre Erdgeschichte
Die Vulkaneifel erzählt jedoch nicht nur von Vulkanen.
Rund um Gerolstein treten Gesteine zutage, die viel älter sind als die vulkanischen Formationen. Vor rund 400 Millionen Jahren befand sich hier während des Devon-Zeitalters ein warmes Meer.
Aus Korallen, Schwämmen und anderen Meeresorganismen entstanden mächtige Kalk- und Dolomitablagerungen.
Die heutigen Gerolsteiner Dolomiten gehören zu den bekanntesten Zeugnissen dieser Epoche. Fossilien zeigen, dass sich hier einst ein tropisch anmutendes Meeresökosystem befand.
Damit lässt sich in der Vulkaneifel eine geologische Entwicklung verfolgen, die von urzeitlichen Meeren bis zu vergleichsweise jungen Vulkanausbrüchen reicht.

Eckfelder Maar: Fossilien von internationaler Bedeutung
Eine weitere Besonderheit ist das Eckfelder Maar.
Es entstand bereits vor etwa 44 Millionen Jahren und gehört damit zu einer wesentlich älteren vulkanischen Phase als die meisten bekannten Maare der Westeifel.
Die feinen Ablagerungen des ehemaligen Maarsees konservierten Pflanzen und Tiere außergewöhnlich gut.
Zu den berühmtesten Fossilien gehört das Eckfelder Urpferdchen. Auch ein sehr früher fossiler Nachweis einer Honigbiene wurde hier gefunden.
Solche Funde machen die Vulkaneifel nicht nur für Wanderer, sondern auch für Paläontologen und Geowissenschaftler international interessant.
Mineralquellen und Dreese
Vulkanische Prozesse prägen auch das Wasser der Region.
An zahlreichen Stellen tritt natürlich kohlensäurehaltiges Mineralwasser an die Oberfläche. In der Eifel werden solche Quellen traditionell Dreese genannt.
Das Kohlendioxid stammt aus tieferen Erdschichten und steigt durch Spalten und Klüfte nach oben. Dabei kann es sich mit Grundwasser vermischen und Mineralien aus dem Gestein lösen.
Besonders rund um Gerolstein und Daun gehören Mineralquellen deshalb fest zum Landschaftsbild.
Sie machen deutlich, dass die geologische Geschichte der Region nicht nur in Felsen und Kratern sichtbar ist, sondern auch das Wasser beeinflusst.

Wandern im Natur- und Geopark Vulkaneifel
Die vulkanische Landschaft lässt sich besonders intensiv zu Fuß entdecken.
Zahlreiche markierte Wanderwege führen zu Maaren, Vulkankegeln, Mineralquellen, Felsen und historischen Orten. Neben kurzen Rundwanderungen gibt es anspruchsvolle Mehrtagestouren.
Zu den bekanntesten Wegen gehören die Vulkaneifel-Pfade sowie mehrere Etappen des Eifelsteigs.
VulkaMaar-Pfad: Zwischen Manderscheid und Meerfeld
Der VulkaMaar-Pfad gehört zu den eindrucksvollsten Wanderwegen der Region.
Die rund 26,7 Kilometer lange Zweitagestour beginnt und endet in Manderscheid.
Die erste Etappe führt über die Wolfsschlucht und den Vulkanerlebnispark Mosenberg bis nach Meerfeld. Dabei passiert der Weg Basaltfelsen, vulkanische Aufschlüsse und den Windsborn-Kratersee.
Am zweiten Tag geht es vom Meerfelder Maar über Wald- und Tallandschaften zurück nach Manderscheid.
Mit mehr als 700 Höhenmetern ist die Route anspruchsvoll und eignet sich vor allem für Wanderer mit guter Kondition.

Maare-Pfad: Sieben Maare auf einer Tour
Wer möglichst viele Maarlandschaften erleben möchte, findet mit dem Maare-Pfad eine besonders abwechslungsreiche Tour.
Der Weg ist rund 35 Kilometer lang und wird sinnvollerweise auf zwei Tage verteilt.
Von Schalkenmehren führt die Route unter anderem am Holzmaar, Dürres Maar, Hitsche Maar, Pulvermaar und Strohner Määrchen vorbei.
Damit zeigt der Weg sehr unterschiedliche Entwicklungsstadien von Maaren: vom tiefen Vulkansee über Feuchtgebiete bis zum verlandeten Trockenmaar.
Eifelsteig: Von Gerolstein über Daun nach Manderscheid
Auch der bekannte Eifelsteig führt mitten durch die Vulkaneifel.
Die Etappe von Gerolstein nach Daun ist rund 23,7 Kilometer lang und führt unter anderem über die Dietzenley durch abwechslungsreiche Wald- und Vulkanlandschaften.
Die folgende Etappe von Daun nach Manderscheid misst etwa 23,4 Kilometer. Sie verläuft an den Dauner Maaren vorbei und verbindet damit einige der bekanntesten Natursehenswürdigkeiten der Region.
Beide Etappen sind anspruchsvoll und erfordern eine gute Grundkondition.

Deutsche Vulkanstraße
Wer die Region nicht ausschließlich zu Fuß erkunden möchte, kann der Deutschen Vulkanstraße folgen.
Die rund 280 Kilometer lange Ferienstraße verbindet zahlreiche vulkanische und kulturhistorische Sehenswürdigkeiten der Eifel.
Entlang der Strecke liegen Maare, Schlackenkegel, ehemalige Lavaströme, Mineralquellen, Museen und geologische Aufschlüsse.
Damit eignet sich die Vulkanstraße besonders für Besucher, die mehrere Bereiche der Eifel miteinander kombinieren möchten.

Geo-Museen: Erdgeschichte verständlich erleben
Mehrere Museen vermitteln die geologischen Besonderheiten der Vulkaneifel auf anschauliche Weise.
Eifel-Vulkanmuseum Daun
Das Museum beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit dem Vulkanismus der Westeifel. Modelle, Gesteine und geologische Informationen erklären, wie Maare und andere Vulkanformen entstanden.
Maarmuseum Manderscheid
Hier steht vor allem der Maarvulkanismus im Mittelpunkt. Auch die Fossilien des Eckfelder Maars und die Klimageschichte der Region spielen eine wichtige Rolle.

Vulkanhaus Strohn
Das Vulkanhaus vermittelt geologische Prozesse besonders anschaulich. Experimente, Gesteine und Erlebnisbereiche erklären die Entstehung von Lava, Vulkanen und vulkanischen Ablagerungen.
Eine mehrere Meter lange Lavaspaltenwand gehört zu den eindrucksvollen Exponaten.
Natur zwischen Maaren, Wäldern und Trockenhängen
Die vulkanische Geologie schafft sehr unterschiedliche Lebensräume.
Feuchte Maarufer, Moore, Wälder, Wiesen, Bachtäler und trockene Hänge liegen oft nur wenige Kilometer voneinander entfernt.
Verlandete Maare können sich zu wertvollen Feucht- und Moorgebieten entwickeln. Sie speichern Wasser, binden Kohlenstoff und bieten spezialisierten Pflanzen und Tieren Lebensraum.
Wälder auf Vulkanhängen schützen Böden vor Erosion und schaffen zugleich Rückzugsräume für zahlreiche Tierarten.
Viele Bereiche stehen deshalb unter Natur- oder Landschaftsschutz.

UNESCO Global Geopark: Schutz durch Erleben
Ein UNESCO Global Geopark ist kein klassisches abgeschlossenes Schutzgebiet.
Ziel ist es, geologisch bedeutende Landschaften zu bewahren und gleichzeitig für Bildung, Forschung und nachhaltigen Tourismus zu nutzen.
Die Vulkaneifel gehörte im Jahr 2000 zu den vier Gründungsregionen des Europäischen Geopark-Netzwerks. Seit 2015 trägt sie offiziell das UNESCO-Siegel.
Die Anerkennung wird regelmäßig überprüft. Dabei geht es nicht nur um Geologie, sondern auch um Umweltbildung, regionale Entwicklung, Naturschutz und die Beteiligung der Menschen vor Ort.
Nachhaltiger Tourismus in der Vulkaneifel
Der Natur- und Geopark verfolgt das Ziel, Naturerlebnis und regionale Entwicklung miteinander zu verbinden.
Geführte Wanderungen, Umweltbildungsangebote und Geo-Museen vermitteln Wissen über Vulkanismus und Landschaftsentwicklung.
Gleichzeitig werden regionale Anbieter, Gastgeber, Handwerksbetriebe und Erzeuger stärker miteinander vernetzt.
Wer vor Ort einkauft, regionale Gastronomie nutzt und auf markierten Wegen unterwegs ist, unterstützt eine Form des Tourismus, bei der möglichst viel Wertschöpfung in der Region bleibt.

Wann ist die beste Reisezeit für die Vulkaneifel?
Die Region lässt sich grundsätzlich das ganze Jahr über besuchen.
Frühling: Wiesen und Wälder werden wieder grün, die Temperaturen sind angenehm und viele Wanderwege sind noch vergleichsweise ruhig.
Sommer: Ideal für längere Wanderungen und Aufenthalte an wassergefüllten Maaren. An warmen Tagen bieten Waldabschnitte angenehmen Schatten.
Herbst: Die Laubwälder der Eifel färben sich kräftig und schaffen besonders rund um die Maare eindrucksvolle Landschaftsbilder.
Winter: Bei klarer Witterung lassen sich Vulkanformen und Geländeprofile besonders gut erkennen. Auf Höhenwegen können Schnee, Eis und Wind die Bedingungen jedoch deutlich erschweren.
Praktische Tipps für Wanderer
Für Wanderungen in der Vulkaneifel sind feste Wanderschuhe empfehlenswert. Viele Wege verlaufen über Naturpfade, steinige Abschnitte und teilweise steile Anstiege.
Auch bei kurzen Touren sollten Wasser, Wetterschutz und eine aktuelle Wanderkarte zur Grundausstattung gehören.
An Maaren, Mooren und geschützten geologischen Aufschlüssen sollten Besucher auf den vorgesehenen Wegen bleiben. Gesteine, Fossilien und Pflanzen gehören zur geschützten Landschaft und sollten nicht ohne Erlaubnis entnommen werden.
Vor längeren Touren lohnt sich außerdem ein Blick auf aktuelle Wegzustände, Verkehrsanbindungen und mögliche saisonale Einschränkungen.

Vulkaneifel mit Kindern
Auch für Familien bietet die Region viele Möglichkeiten.
Kurze Maar-Rundwege, Aussichtspunkte und interaktive Geo-Museen vermitteln Erdgeschichte ohne lange Theorie.
Besonders das Vulkanhaus Strohn, das Eifel-Vulkanmuseum in Daun und das Maarmuseum Manderscheid eignen sich, um Vulkanismus anschaulich zu erklären.
An einigen Standorten ermöglichen Lehrpfade und geführte Touren zusätzlich einen direkten Blick auf Gesteine, ehemalige Vulkanschlote und andere geologische Strukturen.

Natur- und Geopark Vulkaneifel: Feuer und Wasser auf engem Raum
Der Natur- und Geopark Vulkaneifel ist weit mehr als eine Landschaft mit alten Vulkanen.
Mehr als 350 Ausbruchszentren, über 100 inzwischen bekannte Maarstrukturen, tiefe Vulkanseen, Mineralquellen, uralte Meeresablagerungen und bedeutende Fossilien machen die Region zu einem außergewöhnlichen Fenster in die Erdgeschichte.
Gleichzeitig führen Wanderwege wie VulkaMaar-Pfad, Maare-Pfad und Eifelsteig mitten durch diese Landschaft. Geo-Museen, Aussichtspunkte und die Deutsche Vulkanstraße ermöglichen zusätzliche Einblicke.
Wer Wandern, Natur und Geologie miteinander verbinden möchte, findet in der Vulkaneifel eine Region, in der die Kräfte von Feuer und Wasser noch heute an nahezu jeder Wegbiegung sichtbar sind.



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